Pleite in Bersenbrück / „Selbstvertrauen weg“

Uphusen 0:5 – Rot für Yigit der Knackpunkt

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Seine Rote Karte war der Knackpunkt: Burak Yigit. Danach ging der TB Uphusen 0:5 beim TuS Bersenbrück unter.

Uphusen - Das war vom Ergebnis her noch einmal ein unrühmlicher Höhepunkt des verkorksten Halbjahres: Fußball-Oberligist TB Uphusen kassierte beim TuS Bersenbrück eine deftige 0:5 (0:1)-Pleite und geht als Vorletzter in die Winterpause. „Ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Wir haben 50 Minuten lang gut mitgehalten und dafür auch das Lob des gegnerischen Trainers geerntet. Aber wieder einmal konnten wir uns vorne nicht entscheidend in Szene setzen“, fasste Coach Fabrizio Muzzicato zusammen.

Sogar von einem Team so um Platz acht habe Farhat Dahech gesprochen, jedoch einen durchschlagskräftigen Stürmer beim Turnerbund vermisst. Mit Ausblick auf 2018 konstatierte Muzzicato erneut, dass sich das Gesicht der Truppe weiter ändern werde. Spätestens nach dem 2:0 (68.) hatte Bersenbrück seine Offensiv-Qualität aufs Feld gebracht und sich fast in einen Rausch gespielt.

Knackpunkt für Muzzicato war die Rote Karte für Burak Yigit (60.) beim Stande von 0:1. Der Verteidiger hatte einen TuS-Spieler gefoult, beide standen auf, der Bersenbrücker lief am Uphuser vorbei – und der habe ihn dann gecheckt. Schiri Theodor Potiyenko sprach später von einem Schlag ins Gesicht. „Klar hat sich Burak nicht geschickt verhalten und sein Gegenspieler auch clever reagiert. Aber von meiner Warte aus war es kein Rot“, meinte der TBU-Trainer, dem kurzfristig der erkrankte Thomas Mennicke ausgefallen war.

Lob für den Keeper

So hatte der neue Tabellendritte, der nach Ecke durch Marc Flottemesch aus abseitsverdächtiger Position 1:0 in Führung gegangen war (32.), in Überzahl leichtes Spiel. Mit dem 2:0 abermals durch Flottemesch (68.) nach Standard war der Gäste-Widerstand gebrochen. „Das ohnehin karge Selbstvertrauen schien dann weg, auch Aktivposten wie Esche, Becker, Wahlers und Ibelherr knickten ein“, beschrieb Muzzicato die Lage. Das 0:3 (75.) servierte Kerem Sahan dem Schützen Malik Urner auf dem Tablett, Aaron Goldmann (76.) und erneut Urner (79.) vollendeten die für die Arenkamp-Truppe fatalen elf Minuten. Ihr Coach: „So hoch darf man das dann nicht mehr verlieren.“ Trotz des 0:5 lobte er Keeper Jasin Jashiri.

vde

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