Verdiente Niederlage gegen Aufsteiger HSC Hannover

TB Uphusen wird kalt erwischt – 2:4

Auch wenn sich Uphusens Alpha Fadiga hier gegen seinen Hannoveraner Gegenspieler behauptet, blieben seine Vorstöße meist ein Muster ohne Wert. - Foto: häg

Uphusen - Von Kai Caspers. Nichts wurde es mit dem anvisierten Sprung ins Mittelfeld für Fußball-Oberligist TB Uphusen: Nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung setzte es für das Team von Trainer Benedetto Muzzicato am Ende eine nicht unverdiente 2:4 (1:2)-Niederlage gegen Aufsteiger HSC Hannover.

Das musste auch Muzzicato eingestehen. „Natürlich hatten wir mehr Ballbesitz. Aber die Art und Weise, wie wir die Gegentore kassieren – das ist einfach unglaublich. Das waren doch komplette Geschenke“, echauffierte sich Uphusens Trainer. Regelrecht verärgert zeigte sich Muzzicato jedoch über die Tatsache, dass seine erfahrene Mannschaft nicht in der Lage gewesen ist, dass zwischenzeitliche 2:2 (80.) über die Zeit zu retten. „Da werden wir noch einmal zurück ins Spiel gebracht und leisten uns dann wieder so kapitale Fehler“, schüttelte „Muzzi“ nur noch den Kopf.

Schon der Auftakt verlief alles andere als verheißungsvoll für den TBU. Nach einer Ecke der Gäste von der rechten Seite befand sich die gesamte Uphuser Hintermannschaft im Tiefschlaf und der groß gewachsene Martin Murawski kam freistehend aus elf Metern zum Schuss – 0:1. Muzzicato: „Dabei hatte es vorher eine klare Zuordnung gegeben.“ 

Die Gastgeber benötigten jedoch nicht lange, um sich von diesem frühen Gegentreffer zu erholen. War Mert Bicakci nach einem schnellen Angriff über die linke Seite noch am Innenpfosten gescheitert, machte es Bekim Murati besser und verwertete den Abpraller trocken zum 1:1 (9.). Der Ausgleich sorgte jedoch nicht für Sicherheit im Uphuser Spiel. Immer wieder wurden die Bälle leichtfertig hergeschenkt und auch viel zu oft mit langen Bällen operiert. Und die waren zumeist eine leichte Beute der gut sortierten Hintermannschaft des HSC. 

Der nächste Patzer der Gastgeber führte dann zum 1:2 (18.). Nachdem sich Stefan Denker nach einem Einwurf im Kopfballduell verschätzt hatte, ging Felipe Böttcher auf und davon. Zwar traf er den Ball danach nicht richtig, doch genau das wurde TBU-Keeper Christian Meyer dann zum Verhängnis, der gegen den verunglückten Schuss keine Chance hatte.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts am Gesamtbild. Die Uphuser waren zwar bemüht, doch ein vernünftiger Spielaufbau war nicht zu erkennen. Viel zu oft wurden die falschen Entscheidungen getroffen und auch die Stürmer vermochten sich kaum einmal in Szene zu setzen. 

In der 80. Minute ermöglichte ein dicker Patzer von HSC-Keeper Darwin Voigt, der einen harmlosen Freistoß von Ayoub Rochd nach vorne abklatschen ließ, das 2:2 durch einen Abstauber von Bekim Murati. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, denn nach dem nächsten Patzer in der Defensive unterlief Thomas Mennicke ein Eigentor – 2:3. In der Nachspielzeit verlor der nach vorne geeilte Uphuser Torhüter Meyer dann den Ball und Chahrour bedankte sich mit dem 2:4.

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Team Trump: Das Kabinett des künftigen US-Präsidenten

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Grande Dame des Liberalismus: Hildegard Hamm-Brücher ist tot

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Weihnachtskonzert des Rotenburger Ratsgymnasiums

Verden: Tanz macht Schule 

Verden: Tanz macht Schule 

Meistgelesene Artikel

SG – Naumann übernimmt

SG – Naumann übernimmt

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Das Aus: SG und Aevermann trennen sich

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Kato Tavan – jetzt wird er ein Verdener

Handball-Regionstag: Gollnow und Caesar in Doppelfunktion

Handball-Regionstag: Gollnow und Caesar in Doppelfunktion

Kommentare