Uphusen verspielt 3:1-Führung in Bückeburg – 3:3 / Offermann spricht Tacheles

„Uns fehlt die Cleverness“

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Zwei Tore durch Saimir Dikollari reichten dem TBU gestern nicht zum ersten Saisondreier.

Uphusen - Fußball-Oberligist TB Uphusen wartet auch nach dem sechsten Spieltag weiter auf den ersten Dreier. Gestern schnupperte das Team von Trainer Dennis Offermann zwar lange an einem Sieg, konnte sich beim VfL Bückeburg trotz frühzeitiger Unterzahl eine 3:1-Führung erarbeiten, am Ende aber mussten sich die Blau-Weißen beim 3:3 mit dem dritten Remis der Saison begnügen.

Hielt Offermann bisher immer schützend die Hand vor seine Schützlinge, so sprach er gestern Tacheles – und seiner Mannschaft die nötige Cleverness ab: „Wir müssen bis zur Pause mit 4:0 führen. Und das trotz früher Unterzahl, nachdem Enes Acarbay sicherlich etwas überzogen die Rote Karten in der 23. Minute gesehen hatte. Neben den beiden Toren lassen Bekim Murati und auch Saimir Dikollari jeweils absolute 100-Prozenter aus. Da können wir schon nicht mehr von Pech sprechen. Dann führen wir 3:1, der Gegner bekommt nach einer Notbremse Rot und wir einen Strafstoß, den Musti aber an den Pfosten setzt! Und zu allem Überfluss bringen uns dann auch noch individuelle Fehler in der Defensive um den eigentlich verdienten Lohn. Nein, jetzt ist die Zeit vorbei. Ab sofort darf nichts mehr schöngeredet werden, nun müssen Taten folgen. Ich bin überzeugt, dass wir die Kurve kriegen werden – aber dafür müssen wir alle noch mehr geben!“

Saimir Dikollari (25.) und Daniel Throl (35.) ließen die Gäste vor der Pause zweimal jubeln, nachdem sie den Schock der frühen Roten Karte gegen Acarbay sehr gut weggesteckt hatten. „Das war eine sehr starke erste Hälfte von uns. Nur muss das Ergebnis eigentlich viel deutlicher zu diesem Zeitpunkt sein“, so Offermann. Kurz nach dem Wechsel unterlief Benjamin Ciosanski dann ein dummes Handspiel im eigenen 16er, den fälligen Strafstoß versenkte Bremer (55.). Als dann erneut Dikollari zum 3:1 nur vier Minuten später nachlegte, schien der erste Dreier greifbar nahe, zumal wenig später (68.) Jan Steininger wegen Notbremse im Strafraum ebenfalls Rot sah. Als dann aber Azadzoy den Elfer ans Aluminium nagelte, schlich sich eine Verunsicherung beim TBU ein. Und diese nutzte der VfL aus. Erst unterlief Uphusens Keeper Leon Seeger ein fataler Fehler beim 2:3 durch Werner (73.), bei Bremers Ausgleich per Kopf (79.) standen gleich vier Uphuser Spalier.

vst

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