Uphusen verpflichtet Ivorer / „Echte Option“

Technik, hohes Tempo: Ahua liefert Aha-Effekt

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Uphusens fünfter Winter-Neuzugang: Joseph Ahua, trickreicher Offensiv-Kicker von der Elfenbeinküste.

Uphusen - Kurz vor dem einwöchigen Trainingslager in Antalya ab Sonnabend hat der TB Uphusen seine Kaderplanung abgeschlossen. Der Fußball-Oberligist verpflichtete als fünften Neuzugang Joseph Ahua – Offensiv-Mann aus der Elfenbeinküste. „Joseph hat zuletzt beim 5:0 im Test gegen den TSV Oldenburg als Gastspieler in Hälfte zwei eine so eindrucksvolle Vorstellung abgeliefert, dass wir ihn jetzt fest in den Kader nehmen“, erläuterte Trainer Andre Schmitz am Dienstag.

Als der 24-Jährige den letzten Treffer mit einer Klasse-Vorbereitung eingeleitet hatte, liefen alle hin und gratulierten ihm heftiger als dem Torschützen. Schmitz: „Das war schon eine Szene, die unter die Haut ging und gezeigt hat, dass wir ihn einfach nehmen müssen.“ In erster Linie das Tempo des Ivorers hat es dem Coach angetan, darüber hinaus findet Schmitz das 1 gegen 1 überragend. Technik bei hohem Tempo, dazu trickreich – mit diesen Vorzügen lieferte Ahua den Aha-Effekt.

Dabei hatte keiner beim Turnerbund den Neuen jemals vorher gesehen. „Er hat mich angerufen und gesagt, wir seien ihm empfohlen worden. Da er in Oldenburg wohnt, habe ich ihn gefragt, ob er nicht besser nach Jeddeloh oder zum VfL in die Oberliga gehen wolle“, berichtet Schmitz. Und erhielt die Antwort, dass die Uphuser Spieler fit bekämen und förderten.

Im ersten Gespräch Auge in Auge bestätigten sich diese Aussagen. „Als Ahua seine Wunschposition angeben sollte, hat er den Satz gesagt, den jeder Trainer gerne hört“, so Schmitz. Der Spieler wolle versuchen, seine beste Leistung dort zu bringen, wo ihn der Coach hinstelle.

Vor zwei Jahren hatte der Afrikaner im Trikot der U21 des RSC Anderlecht eine Einladung von Hertha BSC zum Probetraining angenommen. Wegen einer Verletzung und sportlicher Umstrukturierung bei den Berlinern zog Ahua weiter. Zuletzt hatte ihn auch Rehdens Neu-Coach Kiene auf dem Zettel, nachdem er den Offensiv-Mann noch bei Arminia Hannover in Testeinheiten beobachtet hatte.

Ob der fünfte Uphuser Zugang einen Stammplatz beanspruchen kann, lässt Schmitz noch offen: „Wir müssen erst sehen, ob er das alles auch taktisch umzusetzen vermag. Wenn er es schafft, ist er eine ernste Option für die erste Elf.“ Zumindest belebt Ahua den Konkurrenzkampf im Mittelfeld mit Marvin Osei und Kato Tavan – rosige Aussichten für das Trainingslager an der türkischen Riviera.

Der Oberligist hatte zuvor schon die Neuzugänge Lukas Siwak, der eine Fahrgemeinschaft mit Ahua aus Oldenburg bildet, Maximilian Schulwitz, Badara Njii und Enes Acarbay unter Vertrag genommen.

vde

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