Oberligist kassiert vierte Niederlage in Folge / Zavelberg: „Stehen zu Recht da unten“ / Dikollari-Treffer zu wenig

1:3 – Uphusen steht schon jetzt mit dem Rücken zur Wand

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Enttäuscht: Sven Zavelberg.

UPHUSEN · Nach der vierten Niederlage in Folge steht der TB Uphusen in der Fußball-Oberliga nach nur sieben Spieltagen bereits mit dem Rücken zur Wand. Gestern unterlag der TBU beim Mitaufsteiger VfL Oldenburg mit 1:3 (0:2).

Die Gründe für die Niederlage – sie lagen für Uphusens Co-Trainer Sven Zavelberg auf der Hand. „Fehler machen alle. Aber unsere werden eben immer sofort bestraft. Zudem schaffen wir es nicht, dass wir auch mal ein Dusel-Tor schießen. Und solange wir das nicht abstellen, stehen wir auch völlig zu Recht da unten in der Tabelle“, fand Zavelberg im Anschluss ganz deutliche Worte. Daher bezeichnete der Uphuser Co-Trainer die Partie in der kommenden Woche gegen Göttingen auch schon als Schicksalsspiel für sein Team. „Holen wir auch da nicht endlich den ersten Sieg, kommen wir bis zur Winterpause da unten auch nicht mehr raus.“

In Oldenburg hatte Zavelberg im 4:2:3:1-System spielen lassen. Davon versprach er sich einen besseren Zugriff im Zentrum. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Vor allen Dingen in den ersten zehn Minuten fand der TBU zu keiner Phase in die Partie und konnte froh sein, dass er die druckvolle Phase der Gastgeber schadlos überstanden hatte. In der Folge wurde es zwar etwas besser, doch spätestens 20 Meter vor dem gegnerischen Strafraum waren die Uphuser mit ihrem Latein am Ende. Da auch der VfL in der Folge alles andere als ein Feuerwerk abbrannte, roch es nach einer torlosen ersten Hälfte. Doch weit gefehlt. Nach einem langen Ball der Oldenburger schien die Situation schon geklärt, ehe sich die Uphuser nicht einig waren. Folge: Daniel Kulbatzki traf zum 1:0 (40.). Und als wäre das nicht schon schlimm genug, nutzte Kai Schröder nur eine Minute später den nächsten Patzer der Gäste zum vorentscheidenden 2:0. Zavelberg ärgerte sich: „Das darf einfach nicht passieren.“

Nach der Pause kamen die Gäste mit deutlich mehr Elan aus der Kabine, doch im Abschluss fehlte weiterhin das nötige Glück und die Cleverness. Ganz bitter dann die 70. Minute. Nachdem Aykut Kaldirici gerade erst noch am Innenpfosten gescheitert war, resultierte aus dem Gegenangriff des VfL das 0:3 durch Stefan Noack. Damit war die Messe natürlich gelesen und das 1:3 (88.) von Saimir Dikollari nur noch Ergebniskosmetik aus Sicht des Tabellenvorletzten. · kc

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