Uphusen gewinnt verdient gegen Göttingen / Schmitz: „Mund abputzen“ / Keeper Lucas Feldmann feiert Debüt

Azadzoys Kunstschuss einziges Highlight – 4:2

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Wieder Uphuser Torschütze: Thomas Celik (rechts) markierte gegen Göttingen das 4:1.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. UphusenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Beim Blick auf die Ergebnisse entfuhr es Andre Schmitz kurz: „Da sind wir ja einen Platz geklettert, jetzt noch im letzten Heimspiel gegen Uelzen punkten, dann können wir beruhigt in die Pause gehen.“ Mit einem 4:2 (1:1) im Abstiegsduell gegen den I. SC Göttingen 05 landete Fußball-Oberligist TB Uphusen am Sonntag den erwarteten Sieg – da war es dem Coach auch egal, dass die wenigen Fans alles andere als einen Leckerbissen aufgetischt bekommen hatten.

„Mund abputzen. Bei den Begleitumständen und der prekären Tabellensituation war mir vorher klar gewesen, wie das Match aussehen würde. Das Team war bemüht und hat auch in der Höhe verdient gewonnen.“ Für Aufsehen hatte Schmitz gesorgt, weil er in Lucas Feldmann seinen dritten Torwart ins Rennen geschickt hatte – und der 19-jährige Neuzugang von der JSV Nordwest erfüllte die Erwartungen seines Chefs: „Lucas hat in den Einheiten überzeugt und sich somit seine Chance verdient. Nachdem sowohl Oliver Blum als auch Ercan Ates zuletzt beide geschwächelt hatten, bin ich bewusst dieses Risiko eingegangen. Und Lucas hat sich heute prima eingebracht.“

Der Turnerbund schien das Schlusslicht schier überrennen zu wollen – zwei fette Chancen gab es in den ersten fünf Minuten. Zunächst markierte Kato Tavan per Kopf nach schnellem Spielzug über Marvin Osei und Sedat Yücel das 1:0 (2.), dann verzog der Außenbahnspezialist nach Yildirim-Pass allerdings kläglich (5.). Doch es dauerte nicht lange, da stellten die Platzherren das Fußballspielen auch wieder ein – der Rest der ersten Halbzeit verkam zum Langweiler. Einmal wachten die Fans noch auf, als Göttingen aus heiterem Himmel der Ausgleich gelang: Eine Rechtsflanke köpfte Lamine Diop freistehend zum 1:1 ein (24.).

Zum Glück für die Uphuser schwang sich Mustafa Azadzoy im zweiten Abschnitt zum „Man of the Match“ auf – fast jeder Angriff lief über den Nationalspieler aus Afghanistan. Freistehend zog Azadzoy über den Kasten (50.), nach David Airichs Kopfball an die Latte landete sein Nachschuss mit Hilfe Airichs im Tor – der hatte jedoch noch im Abseits gelegen (61.). Am 2:1 war Azadzoy aber nicht beteiligt: Einen Celik-Pass bugsierte Mirko Jankowski an Keeper Klotzsch vorbei in die Maschen (62.). Dann jedoch der große Aufritt des Internationalen: Langer Helms-Pass, Klotzsch wehrte außerhalb des Strafraums mit der Hand ab – der Pfiff blieb aus – und Azadzoy beförderte die Kugel nahe der Seitenauslinie per Kunstschuss zum 3:1 ins leere Tor (68.) – das einzige Highlight am Arenkamp. Thomas Celiks 4:1 nach Yildirim-Ecke (72.) und Jinadu Crespos 4:2 (89.) waren nur noch Kosmetik. Schmitz lobte indes den Matchwinner: „Musti ist in der Zentrale vorangegangen. Das muss er auch in so wichtigen Spielen.“

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