Uphusen gewinnt das Kellerduell

Murati macht alles klar

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VERPASSTE die frühe Führung: Uphusens Stefan Denker (Mitte).

Von Kai Caspers. UPHUSEN. Der Druck vor dem Kellerduell in der Fußball-Oberliga gegen den Aufsteiger Heeslinger SC – er muss im Vorfeld extrem groß gewesen sein auf Seiten des TB Uphusen. Anders lässt sich die ausgelassene Jubelarie im Anschluss an den verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg der Gastgeber auch wohl kaum erklären. Als Einpeitscher auf Seiten des TBU fungierte dabei Mustafa Azadzoy, der mit seinem Treffer in der 21. Minute die Weichen für den zweiten Saisonsieg des Turnerbundes gestellt hatte.

Auch Trainer Dennis Offermann war die Erleichterung nach dem von ihm im Vorfeld geforderten Pflichtsieg deutlich anzusehen. „Ich denke, dass der Sieg schon in Ordnung geht. Allerdings haben wir es uns unnötig schwer gemacht, da wir das Spiel schon in der ersten Halbzeit hätten entscheiden können“, verwies Offermann auf die fehlende letzte Konsequenz seiner Mannschaft im Abschluss. Dennoch ließ sich der TBU-Coach nicht lumpen und versprach seinem Team nach dem ersten Saisonspiel ohne Gegentor eine Kiste Bier für das nächste Training.

Nachdem die Gastgeber vor allen Dingen in der Anfangsphase in Sachen Zweikämpfe einige Zeichen gesetzt hatten, wussten sie danach auch spielerisch zu überzeugen. Schon nach fünf Minuten lag die Führung in der Luft, als Bekim Murati bei einem Konter jedoch die falsche Entscheidung traf. Anstatt selber abzuschließen, wollte er den mitgelaufenen Azadzoy in Szene setzen, doch der stand im Abseits. In der 11. Minute kam dann Stefan Denker nach Vorarbeit von Marvin Osei im Strafraum aus 13 Metern völlig frei zum Schuss, setzte das Leder jedoch deutlich über den Kasten. „Den kann man dann auch mal machen“, verdeutlichte Offermann. Doch in der 21. Minute war es endlich soweit. Mustergültig von Daniel Throl bedient, ließ Mustafa Azadzoy Heeslingens Keeper mit einem platzierten Schuss ins lange Ecke keine Abwehrmöglichkeit – 1:0. Im Anschluss versäumten es die Gastgeber jedoch nachzulegen, da sie fortan vor allem im Spielaufbau viel zu behäbig und fehlerhaft agierten. Offermann: „Da haben wir aus mir unerklärlichen Gründen unsere Linie verloren.“

Nach dem Wechsel agierten die Heeslinger dann deutlich druckvoller, ohne dabei jedoch für große Gefahr zu sorgen. Das war in erster Linie ein Verdienst der beiden Uphuser Innenverteidiger Denis Spitzer und Badara Njie, die aber auch gar nichts zuließen. Gefährlich wurde es jeweils nur bei Schüssen aus der zweiten Reihe, die von TBU-Keeper Lucas Feldmann jedoch glänzend pariert wurden. In der 87. Minute krönte dann Denis Spitzer seine bärenstarke Leistung. Nachdem er sich zunächst den Ball in der eigenen Hälfte erkämpft hatte, startete er ein unwiderstehliches Solo über den gesamten Platz. Im Strafraum hatte er dann noch den Überblick und bediente Bekim Murati, der das Leder im zweiten Versuch zum entscheidenden 2:0 in den Maschen des Heeslinger Tores versenkte.

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