Uphusen per Freistoß zum 1:1 in Oldenburg geschossen / „Genauigkeit fehlte“

Blümel: Vierter Versuch sitzt

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Nicht zufrieden, aber auch nicht enttäuscht: Coach Dennis Offermann konnte am Sonntag mit dem 1:1 seines TB Uphusen im Oberliga-Duell beim VfL Oldenburg leben.

Uphusen - Die Leistung war nicht so gut wie in den zwei vorherigen Partien – aber Dennis Offermann, Trainer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen, gab sich am Sonntag mit dem 1:1 (1:1) beim VfL Oldenburg letztlich zufrieden.

„Zumindest wurde der Abstand zum Gastgeber nicht größer und wir haben zum dritten Mal in Folge auswärts nicht verloren“, sah der Coach das Positive. Der erhoffte Sieg sprang nicht heraus, womit das Überwintern auf einem Abstiegsplatz feststeht. Da hilft auch ein Dreier gegen Uelzen im letzten Match des Jahres nicht mehr.

In der Anfangsphase hatten die Arenkamp-Kicker Probleme vor allem über die linke Abwehrseite. Offermann: „Wir ließen dem VfL zu viel Platz, waren nicht so aggressiv und bekamen die Abstände nicht weg.“ Beim frühen 0:1 wurde die Flanke aus 40 Metern nicht verhindert, Torschütze Key Riebau durfte unbehelligt einköpfen (6.). Nach 20 Minuten bekam Uphusen das variable Angriffsspiel der Oldenburger besser in den Griff, eigene Vorstöße wurden oftmals per Foul gestoppt. Drei Freistöße blieben erfolglos, der vierte Versuch von Can Blümel wurde abgefälscht und landete zum 1:1 im Netz (39.). Bei weiteren Kontern hätte Uphusen in Front gehen können. Offermann: „Es fehlte aber die Genauigkeit und die Tor-Geilheit.“

Zur zweiten Halbzeit sorgten Andreas Radke und Marvin Osei für mehr Stabilität auf der linken Abwehrseite, bei guten Angriffen ließ der Gast erneut die letzte Konsequenz vermissen. Ab Minute 60 läutete Oldenburg eine Drangphase ein, in der die Auswärts-Elf auch Glück hatte: Einmal rettete Keeper Leon Seeger, einmal klatschte die Kugel an die Latte. In der Schlussphase wollte dem TBU bei Kontern der erhoffte Sieg nicht mehr gelingen. „Wir nehmen den Punkt auf Kunstrasen mit. Schließlich haben neun Spieler, darunter in Sedat Yücel, Saimir Dikollari und Benjamin Ciosanski drei Leistungsträger der Vorwochen, gefehlt“, führte Offermann an.

vde

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