Uphusen feiert mit 3:2 über Spelle ersten Saisonsieg / Murati trifft / „Hochverdient“

Dikollaris Doppelschlag lässt am Arenkamp alle aufatmen

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Abgezogen: Zwar verfehlte Bekim Murati hier das Speller Tor – beim Uphuser 3:2-Sieg traf der Stürmer aber einmal.

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Am Schluss kam die Sonne wieder zum Vorschein und malte ein herbstliches Schönwetterbild auf den Arenkamp – ganz der Stimmung beim TB Uphusen entsprechend: Im siebten Anlauf gelang der Offermann-Elf am Sonntag mit dem 3:2 (2:1) über den SC Spelle-Venhaus der lang ersehnte erste Sieg dieser Oberliga-Saison.

„Hochverdient, weil wir großartig gegen den Ball gearbeitet haben und unser Umschaltspiel sehr gut aussah“, stand Dennis Offermann die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. Der Coach konnte indes nicht verhehlen, in den letzten Minuten noch einmal Angst um den Erfolg gehabt zu haben – es wäre ja nichts Neues bei den Blauen gewesen, hätten sie wieder einmal Federn lassen müssen.

Spelle hatte nach dem 2:3 (90.+2) durch Sebastian Schmagt mit aller Macht auf den Ausgleich gedrückt und in der fast fünfminütigen Nachspielzeit sogar Keeper Gellhaus bei der abschließenden Ecke in den Strafraum beordert. Aber das Glück scheinen sich die Uphuser zurück erkämpft zu haben, sie brachten das Ergebnis über die Runden.

In den letzten 20 Minuten gerieten die Platzherren in Gefahr, weil sie mehr und mehr die Kontrolle verloren und ihre guten Kontermöglichkeiten nicht konsequent ausspielten. Zweimal musste Lucas Feldmann zudem gegen Ahrens (72.) und Hoff (79.) in höchster Not retten, beim Anschlusstreffer war der Keeper machtlos.

Was die Fans jedoch in den 70 Minuten zuvor gesehen hatten, war aller Ehren wert für ein Team, das Wochen ohne Sieg geblieben war. Nach anfänglicher kurzer Offensivphase der Speller nahmen die Arenkamp-Kicker das Heft in die Hand. Die Abwehr stand sicher, das Mittelfeld verschob glänzend und die Angriffe wurden geduldig aufgebaut. Kein Harakiri-Fußball, sondern kontrolliertes Spiel. Dass Benjamin Ciosanki kurzfristig mit Oberschenkel-Verletzung ausgefallen war, machte sich kaum bemerkbar – Ömer Kalmis lieferte auf der rechten Abwehrseite eine solide Partie. Vorne profitierten die Uphusen von Speller Patzern: Saimir Dikollari luchste Raming-Freesen den Ball ab und vollendete sein kurzes Solo mit sattem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:0 (18.). Nach dem 1:1 durch Ahrens, der einen Aussetzer der TBU-Abwehr auf der linken Seite nutzte (31.), gerieten die Offermann-Schützlinge einige Minuten durcheinander – Feldmann verhinderte gegen Raming-Freesen den Ausgleich (36.) – nahmen dann jedoch wieder Fahrt auf. Erst kratzte Hoff einen abgefälschten Throl-Schuss von der Linie (39.), wenig später leitete erneut der äußerst umsichtige Mustafa Azadzoy mustergültig das 2:1 ein (40.). Seinen Pass auf die linke Bahn erlief Marvin Osei, dessen Flanke drückte Bekim Murati in bester Mittelstürmer-Manier in die Maschen.

In der ersten Viertelstunde nach dem Wechsel dominierte die Heimelf weiter. Dikollari scheiterte nach feinem Spielzug über Murati und Stefan Denker zunächst an Gellhaus (54.). Sieben Minuten später stand der Neuner dann genau dort, wo ein Neuner stehen muss: Super-Diagonalpass von Benni Titz, Hereingabe von Throl – und Dikollari spitzelte das Leder zum 3:1 ins Netz. Gerechter Lohn für einen bis dahin starken TB Uphusen.

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