TB Uphusen enttäuscht beim 0:2 auch gegen Aufsteiger Spelle-Venhaus und ist jetzt Tabellenletzter

Harmlos, mutlos – Punkte los

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Spelles Keeper Michael Gellhaus zieht hier sichtbar zurück, dennoch ist Uphusens Marvin Osei überzeugt, dass er in dieser Szene innerhalb des Strafraums doch mal fallen sollte.

Uphusen - Von Frank von Staden. Die Luft wird langsam dünner für den TB Uphusen in der Fußball-Oberliga. Zwar gab sich Trainer Andre Schmitz nach der enttäuschenden 0:2 (0:1)-Heimpleite gegen den Aufsteiger SC Spelle-Venhaus äußerlich tiefenentspannt und demonstrierte mit langer Anwesenheit im Fan-Bereich auch nach der offenen Pressekonferenz Stärke, doch durch das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz und dem weiteren Warten auf den ersten Heimdreier melden sich nun auch beim Anhang der Blau-Weißen erste kritische Stimmen.

Noch nicht gegen den Trainer, wohl aber gegen das Team, das auch in diesem Heimspiel nur in den ersten 45 Minuten mit breiter Brust agierte. Als die Gäste aber auch nach dem Wiederanpfiff dem Turnerbund immer wieder in die Parade fuhren und mit Ballgewinnen vielversprechende Nadelstiche setzen konnten, verlor der ein oder andere im blau-weißen Shirt doch so langsam sichtbar die Lust, ließ die Schultern hängen und demonstrierte so schon fast Kapitulation. Das allerdings munterte nur den Gegner aus Spelle auf, der geistig frischer wirkte und auch in brenzligen Situationen fast immer eine Lösung parat hatte. „Deshalb geht unser Sieg dann auch absolut in Ordnung. Zwar war die erste Halbzeit noch sehr zerfahren, doch wir haben insgesamt kaum Torchancen zugelassen und selber mehr kreieren können. Wir haben gezeigt, dass das 7:1 vergangene Woche gegen Göttingen kein Unfall war“, gab sich da Spelles Co-Trainer Markus Schütte später zurecht durchaus zufrieden. Denn auch die Gäste deckten einmal wieder auf, was den Hausherren im Grunde mit bisher nur wenigen Ausnahmen gelingen will: Ein vernünftiger Torabschluss. Der Angriff wirkte auch diesmal wieder sehr inspiriert und engagiert, doch war er an Harmlosigkeit kaum zu überbieten. So fehlte ein echter Abschluss im ersten Durchgang gänzlich, beschwor der TBU höchstens ein paar Halbchancen herauf. „Ja, wir sind in dieser Hinsicht erneut vieles schuldig geblieben. Ich hatte so gehofft, dass sich nach dem Oldenburg-Sieg nun endlich eine Wende einstellen würde – vergeblich. Derzeit machen wir selbst die 100-Prozenter nicht“, haderte Andre Schmitz und dachte da wohl vor allem an die Riesenmöglichkeit von Mateusz Peek zum vermeintlichen 1:1, als dieser freistehend das Leder übers Gehäuse lupfte (65.). Und auch ein Kopfballversuch von Marvin Osei aus einem Meter landete neben dem Speller Kasten (89.). Zwar gelang auf der Gegenseite Michael Thielke vor dem freien TBU-Tor ein ähnliches Kunststück (87.), doch zu diesem Zeitpunkt konnten die Gäste das durchaus verschmerzen, weil da schon Torben Stegemann mit feinem 18-Meter-Schuss (37.) und Viktor Dak freistehend per Kopf nach Freistoß (74.) getroffen hatten.

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