„Unser Plan ist aufgegangen“

SG Achim/Baden II nimmt VfL Fredenbeck III auseinander

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Versucht sich hier kraftvoll durch die Fredenbecker Deckung zu tanken: Daniel Hoppe.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Wer nach knapp 14 Spielminuten die Badener Lahofhalle betrat, traute seinen Augen kaum, denn es prangte ein sattes 8:0 von der Anzeigentafel. Dieser Abstand hatte auch am Ende des Landesliga-Spitzenspiels zwischen der SG Achim/Baden II und Tabellenführer VfL Fredenbeck III beim 27:19 (17:8) Bestand.

„Unser guter Plan ist aufgegangen. Wir haben unsere Kernkompetenz mit einer sattelfesten Deckung bestens umgesetzt“, jubilierte ein zufriedener Handball-Übungsleiter Karsten Krone. Auch Rückraumschütze Tim Borm, der nach seinem 13:6 (25.) die nächsten drei SG-Buden markierte, strahlte später: „Den Grundstein haben wir zu Beginn gelegt, als wir fast 14 Minuten ohne Gegentor blieben.“ In der Tat war der Rangzweite aus Achim in dieser Phase auf 8:0 durch einen Gegenstoß von Kevin Albers davongezogen und hatte damit bereits die Weichen auf die erste Saisonpleite der Geestländer gestellt.

Erschwerend hinzu kam, dass sich Fredenbecks Schlüsselspieler Pascal Czaplinski bereits in Minute fünf mit einer Bänderverletzung aufgeben musste. In der Folge filetierte das Krone-Team den Spitzenreiter und hatte beim 17:8 durch den siebenfachen Torschützen Erik Schmidt zur Pause die Entscheidung fast schon erzwungen.

„Das ist jetzt unser Ding!“

„Ihr müsst mehr nach vorne arbeiten“, forderte Krone von seiner Deckung und diese taten ihm den Gefallen. Beim 20:9 (37.) durch Torben Becker waren die über 150 begeisterten Zuschauer hin und weg. Als sich die Gäste, bei denen einzig Dennis Marinkovic überzeugte, auf 17:23 (50.) näherten, zog Krone die Auszeit. „Das ist jetzt unser Ding!“, schickte der siebenfache Torschütze Erik Schmidt sein Team wieder auf die Spielfläche. In der Tat gab die SG II noch mal Gas und Tjark Meyer mit zwei Gegenstößen zum 27:18 beendete das Spitzenspiel aus SG-Sicht. Zwischen den Pfosten teilten sich Martin Dybol und Hendrik Obermeyer den Job und konnten beide gefallen. Als fairer Verlierer erwies sich Fredenbecks Coach Daniel Stelling nach der ersten Niederlage im 13. Saisonauftritt: „Die SG war top eingestellt.“ Die Gäste hatten seit Ostern 2015 von 72 Partien nur fünf verloren. Die Pleite in Baden war dabei eine der heftigsten!

Tore SG Achim/Baden II: Schmidt (7/2), Borm (5), Janssens (4), Meyer (3), Wendel (2), Albers (2), Stoick (1), Schwittek (1), Hoppe (1).

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