Für Zweitlige-Auftakt am Sonnabend gerüstet

Volleyballer des TV Baden: „Unser Kader ist klein – aber sehr fein“

Nach der kurzen Stippvisite in der Badener Reserve gehörte Außenangreifer Alexander Decker auch im Testspiel gegen Ammerland wieder zu den auffälligeren TVB-Akteuren.
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Nach der kurzen Stippvisite in der Badener Reserve gehörte Außenangreifer Alexander Decker auch im Testspiel gegen Ammerland wieder zu den auffälligeren TVB-Akteuren.

Sie haben wochenlang geschwitzt, geackert, am Schluss dann Feintuning betrieben. Und im Trainingslager zusätzlich Körper und Volleyball bearbeitet, bis die berühmte Schwarte krachte. Gelaufen, gesprintet, gebaggert, gepritscht, geschmettert: alles, um am Sonnabend topfit für den Start in ihre vierte Zweitliga-Saison zu sein. Um 20 Uhr erwarten die Volleyball-Herren des TV Baden den USC Braunschweig – das Spiel wird gleich eine echte Standortbestimmung sein.

Badens Neuzugang Aaron Warneken wird im Angriff eine enorme Schlagkraft attestiert. Seine einstigen Kollegen aus Hürth witzelten da mit dem Spruch: „Hart, härter, Aaron!“

Baden – Denn die Gäste zählt Badens Coach Werner Kernebeck zu einer der Mannschaften, die wie die Badener nur ein Saisonziel haben: Klassenerhalt. Kernebeck zählt auf: „Die Plätze eins bis vier werden der hohe Meisterschaftsfavorit Moerser SC, der TuS Mondorf, der Kieler TV als auch der SV Lindow-Gransee unter sich ausmachen. Diese vier Vereine haben eine klare Vormachtstellung in der 2. Liga. Was natürlich nicht heißt, dass alle anderen Teams die Punkte schon vorab dort hinschicken können. Wir werden schon alles geben, um die Großen im 13er-Feld der Tabelle zu ärgern. Doch Fakt ist, dass wir nach ganz oben nicht zu schielen brauchen. Wenn alles normal läuft, sind wir aber so stark, dass wir am Ende mindestens drei Teams hinter uns lassen können. Aber wie gesagt, zwischen Platz fünf und 13 dürfte es sehr, sehr eng werden. Da kann jeder jeden schlagen!“

Coach Werner Kernebeck geht sehr optimistisch in die neue Zweitliga-Saison.

Die Aussage „Wenn alles normal läuft“ ist da allerdings so eine Sache. Denn am Ende der vergangenen Saison erklärten Mittelblocker Artem Tscherwinski (2. Herren), Libero Jan-Henrik Radeke (Pause), Außen Balint Bencsik (2. Herren), Mittelblocker als auch Außenspieler Patrick Pfeffer (Beruf), Libero sowie auch Außen Simon Bischoff und zudem Diagonalangreifer Jan Markiefka ihren Ausstieg. Den sechs Weggängen steht allerdings in dem 25-jährigen Bremer Universalspieler Aaron Warneken nur ein echter Zugang gegenüber, auch wenn Kernebeck anmerkt, dass in Zukunft David Weiß (18) sowie Connor Landon (17) als Nachwuchsspieler behutsam an das Zweitliga-Niveau herangeführt werden sollen. Hauptsächlich werden sie aber noch in der Reserve aufgebaut werden. Heißt: Schwere Verletzungen sind dieses Mal nicht erlaubt!“

Klar hätten wir gern noch den ein oder anderen Spieler dazugeholt. Doch diese Spieler wachsen nicht auf Bäumen und die können wir uns auch nicht schnitzen!

Werner Kernebeck

Kernebeck nimmt die geringe Kaderstärke mit einem Achselzucken, sagt: „Klar hätten wir gern noch den ein oder anderen Spieler dazugeholt. Doch diese Spieler wachsen nicht auf Bäumen und die können wir uns auch nicht schnitzen!“ Er versucht, der neuen Situation sogar etwas Positives abzugewinnen: „Wir haben in Aaron, der zuletzt für den TVA Hürth spielte, aber schon zu seiner Bremer Zeit mit einigen meiner Jungs in der Landesauswahl aktiv war, eine echte Waffe dazu bekommen. Und im Grunde sind doch Ole Sagajewski sowie Ole Seuberlich, die in der vergangenen Saison verletzungsbedingt gar nicht beziehungsweise nur sporadisch gespielt haben, auch irgendwie Neuzugänge mit hohem Zweitligapotenzial! Also sind wir doch ganz vernünftig aufgestellt. Außerdem werden jetzt alle Spieler sehr viel mehr Spielanteile bekommen als in der vergangenen Saison, als wir noch einen 15er-Kader hatten.“

Vor allem auf der Position des Zuspielers gab es zuletzt mit Nick Sörensen, Benedikt Gerken als auch Moritz Wanke ein leichtes Gedränge und damit auch das ein oder andere Mal etwas Unmut aufgrund der notgedrungenen Nichtberücksichtigung. Das wird es in der anstehenden Saison nun nicht mehr geben. Denn in der Vorbereitung ließ das Trainerteam Wanke immer wieder auf der Libero-Position agieren – und war angetan von der Leistung des 28-Jährigen. Kernebeck: „Und das, obwohl er jahrelang die Nummer eins als Zuspieler war. Er macht seine Sache richtig gut!“

Einer von zwei Zuspielern: Nick Sörensen.

Überhaupt zeigt sich der Übungsleiter mit der Vorbereitung zufrieden. Alle Spieler stehen voll im Saft. „Ja, wir haben einen kleinen Kader. Klein – aber sehr fein. Ich sehe ihn derzeit sogar noch einen Tick stärker als den aus der vergangenen Saison.“

Leicht verpatzte Generalprobe gegen VSG Ammerland

Dieser Kader zeigte bei der Generalprobe für den kommenden Sonnabend in der heimischen Lahofhalle allerdings Licht und Schatten. So legte der TVB gegen den Regionalligisten VSG Ammerland schnell eine 2:0-Satzführung hin, ehe Kernebeck auf vielen Positionen durchtauschte und erkennen musste, dass der zweite Anzug doch noch gehörig zwickt – 2:2. In Durchgang fünf ließ er dann aber vornehmlich die Spieler wirbeln, die auch seine Favoriten für die Startformation gegen den USC sind. „Da haben wir das Spiel dann wieder klar bestimmt“, so der Coach. Außerdem: Eine leicht verpatzte Generalprobe bedeutet in Künstlerkreisen nur Gutes für die Premiere.

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