Wiedekamp schon Abwehr-Chef

Guter Saisonstart ist für Oytens Bezirksliga-Coach Axel Sammrey das A und O

TVO-Coach Axel Sammrey (rechts) und ein Teil seiner Neuzugänge, hinten von links: Jonas Reinke, Vojtech Nepras, Dennis Wiedkamp sowie Ferdi Bezek (früher Yilmaz). Vorn von links: Timon Müller, Ömer Aktas und Michele Troia.  J Foto: von Staden
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TVO-Coach Axel Sammrey (rechts) und ein Teil seiner Neuzugänge, hinten von links: Jonas Reinke, Vojtech Nepras, Dennis Wiedkamp sowie Ferdi Bezek (früher Yilmaz). Vorn von links: Timon Müller, Ömer Aktas und Michele Troia. 

Oyten - Von Frank von Staden. Seit Coach Axel Sammrey den TV Oyten in der Fußball-Kreisliga übernahm und ihn recht zügig zur Meisterschaft führte, zeigt das Leistungs- und Erfolgsbarometer seines Teams nur noch nach oben. Platz fünf in der ersten und Platz drei in der zweiten Bezirksliga-Saison wecken da durchaus Begehrlichkeiten. Beim Trainer, als auch im Umfeld. Und so lautet das Saisonziel auch: Am Ende besser abschneiden als beim letzten Mal.

Heißt, dass der TVO nun um die Meisterschaft mitspielen würde. Das spricht Sammrey zwar nicht offen aus, sagt aber auch: „Für mich gibt es in dieser Spielzeit keinen klaren Favoriten. Dieses Mal spielt kein Überflieger wie zuletzt die Verdener in dieser Liga mit. Deshalb denke ich, einige Vereine, die jetzt noch glauben, sie hätten eine Favoritenrolle inne, werden sich mächtig verjagen. Fest steht aber auch, dass uns keiner mehr unterschätzen wird!“

Damit nicht auch er nach wenigen Spieltagen fragend die Stirn runzeln muss, hofft Sammrey natürlich auf einen guten Start in die Saison. Zumal das seiner Crew, seit er sie übernommen hat, noch nie geglückt ist. „Wir waren meistens erst hinten heraus in blendender Form. Das müssen wir jetzt endlich ändern. Denn wie gesagt, diese Liga ist dieses Mal enorm ausgeglichen. Ein mieser Start wäre da alles andere als hilfreich. Ein guter indes würde gleich richtig puschen.“ Erster Gegner wird allerdings gleich einmal der VSK Osterholz-Scharmbeck sein. „Für mich eine Wundertüte bei der Vielzahl an Neuzugängen, die dort verzeichnet wurden“, so der Coach.

Sammrey selbst muss sich nicht an viele neue Gesichter in seinem Kader gewöhnen. Die, die kamen, kennt er entweder, weil sie aus der eigenen Jugend stammen und bereits in der vergangenen Saison die ein oder andere Einheit mit der 1. Herren absolvierten. Und die Gestandenen, die sich dem TV Oyten anschlossen, kreuzten bereits den Weg des Trainers zu Oberliga-Zeiten beim TSV Ottersberg.

Dabei will er aber Ömer Aktas (SV Bornreihe), Ferdi Bezek – früher Yilmaz (SV Grohn) und Dennis Wiedekamp (TSV Bassen) nicht den Heilsbringerstatus anlasten. „Gerade Ömer und Ferdi müssen aufgrund längerer Verletzungen noch stark an ihrer Fitness arbeiten. Es wird noch etwas dauern, bis sie zu alter Form finden werden. Bei Dennis ist das anders. Er nimmt in der Defensive schon jetzt eine Führungsrolle ein, ist unser Abwehr-Chef, der lautstark dirigieren kann. Da auch Daniel Airich sowie Benjamin Skupin im Tor eine immer breitere Brust bekommen haben, mache ich mir um meine Abwehr kaum Sorgen“, sagt der TVO-Übungsleiter, der aber auch weiß, dass er in Mittelfeldmotor Arthur Bossert quasi die Galionsfigur der Mannschaft an den Landesligisten Rotenburger SV verloren hat. Sammrey: „Sein Weggang tut nicht nur sportlich weh. Er hat sich in allen Belangen im vergangenen Jahr enorm entwickelt, ist gereift. Als Fußballer sowie auch als Mensch. Aber wir werden diesen Verlust schon auffangen. Ärgerlich ist aber, dass die Rotenburger die uns zustehende Ausbildungsentschädigung umgangen haben und Arthur kurzerhand zum Vertragsamateur machten. Ein fragwürdiger Stil!“

Apropos Stil: Der wird sich zumindest spielerisch bei den Oytenern kaum ändern. „So, wie wir es bisher gemacht haben, war es doch sehr erfolgreich. Unser Spiel ist in erster Linie auf unseren Torjäger Pascal Döpke zugeschnitten. Und das wird auch weiterhin so sein. Ich bin froh, dass er trotz zahlreicher Angebote geblieben ist“, sagt der Übungsleiter, der aber auch warnt: „Stabile Deckung hin, guter Angriff her. Sollten wir erneut wieder behäbig aus der Hüfte kommen, wäre das nicht schön. Ein guter Saisonstart ist diesmal das A und O!“

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