3:2 über Otterstedt – Kreisliga-Klassenerhalt / „Tolles Abschiedsgeschenk“

Julian Gürlich setzt Signal für Dauelsens Riesen-Party

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Blieb in dieser Szene in der viel beinigen Otterstedter Abwehr hängen: Christoph Bührig (helles Trikot), der aber zu Dauelsens rettendem 3:2-Sieg ein Tor beisteuerte.

Dauelsen - Von Dietmar Seesko. Das Ende waren nur Glückseligkeit, unbeschreiblicher Jubel und die obligatorische Sektdusche für Trainer Matthias Treppe. Der TSV Dauelsen bleibt nach dem 3:2-Erfolg gegen den TSV Otterstedt weiter in der Fußball-Kreisliga. Parallel verlor der TSV Etelsen II beim SVV Hülsen mit 1:2 und muss nun in die 1. Kreisklasse absteigen.

Angefeuert vom scheidenden Trainergespann Matthias Treppe/Thomas Wuttke und Torwarttrainer Jan Grafe verdiente sich Dauelsen in Sachen Kampf und Einsatz Bestnoten. Überragend war das Stürmerduo Julian Gürlich mit zwei Toren und der einmal erfolgreiche Christoph Bührig. Der hatte eigentlich Dienst als Rettungssanitäter. Konnte aber seinem TSV zuliebe diesen Dienst tauschen. Zwar blieben spielerische Elemente auf der Strecke. Aber der Sieg geht in Ordnung. Das sah auch Otterstedts Coach Jörg Falldorf so: „Die haben uns niedergekämpft. Wir haben alles gegeben. Waren am Ende stehend k.o.“

Mit einem Ohr in Hülsen, gingen die Platzherren von Beginn an Tempo auf Dauer. Zählbares brachte Dauelsen zunächst aber nicht zustande. Im Gegenteil: Nach Foul von Lennart Carstens an Dennis Neufeld zeigte der sichere Schiri Leon Henke (TSV Bassen) sofort auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Andre Siegmund sicher zum 0:1 (16.). Genau 60 Sekunden durften sich die Gäste freuen. Mit einem präzisen Schuss ins lange, obere Toreck glich Gürlich zum 1:1 (17.) aus. Nach einem Abwehrlapsus traf erneut Siegmund zum 1:2 (19.).

In Durchgang zwei spielte Dauelsen alles oder nichts. Und gewann alles. Mit einem Freistoß aus gut 20 Metern glich Bührig zum 2:2 (67.) aus. Da stand es in Hülsen 1:1 und Dauelsen hätte absteigen müssen. Gürlich ließ die Heimelf am Ende doch noch jubeln. Einen super Rückpass von Bührig nutzte er zum 3:2 (83.). „Wir haben keine überragende Leistung geboten. Kampf und Einsatzwille waren okay. Die Mannschaft hat Matthias Treppe und mir ein tolles persönliches Geschenk zum Abschied gegeben. Für die Hülser Schützenhilfe wollen wir uns natürlich bedanken. Beim Domweih-Frühschoppen schmettern wir für Cord Clausen und seine Jungs einige Runden“, freute sich Thomas Wuttke natürlich riesig über das Happy End.

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