U18-Volleyballer im Viertelfinale benachteiligt / Coach Sagajewski: „Für unsere Projektarbeit ist das Ergebnis natürlich klasse“

TV Baden: Pech gegen den späteren Meister und Rang sieben bei der DM

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Rang sieben bei der Deutschen Meisterschaft: Die U18-Volleyballer des TV Baden untermauerten ihre Projektarbeit.

Baden - Das Volleyballprojekt des TV Baden schlug sich achtbar: Von der Deutschen Meisterschaft der männlichen Jugend U18 in Dachau kehrte das Team mit Platz sieben zurück. „Wegen der organisatorischen Mängel bin ich eine Spur enttäuscht. Doch weil ich weiß, dass wir beim TV Baden Projektarbeit leisten in Kooperation mit anderen Teams, ist das Ergebnis natürlich klasse“, freute sich Trainer Peter-Michael Sagajewski über das gute Abschneiden.

Je zwei Spieler der VSG Hannover und von TV 1860 Bremen komplettierten das Badener Team. „Unser Minimalziel war die Vorrunde zu überstehen. Das bedeutete, nicht Letzter unserer Vierergruppe zu werden“, so Sagajewski. Beinahe wäre das Projekt in der Vorrunde gescheitert. Im ersten Spiel verloren die Badener gegen Vize-Bayernmeister TSV Mühldorf 22:25, 21:25. „Mühldorf haben wir gründlich unterschätzt“, sagte Sagajewski. „Unserem Team sahen wir die pure Enttäuschung verbunden mit einem Hauch von Entsetzen an“, beschrieb der Coach die Situation. Doch sein Sohn und Kapitän Ole Sagajewski fand die richtige Ansprache. „Denn nun sahen wir Trainer ein Team, wie wir es erwarteten: taktisch sicher, spielstark und aufopferungsvoll kämpfend“, strahlte Sagajewski. So besiegten die Kreisverdener den SCC Berlin 25:20, 25:15 sowie den TV Rottenburg 25:18, 25:21. Damit stand Baden im Achtelfinale.

Hier traf der Bremer Meister auf den Westdeutschen Meister Moerser SC. „Das Spiel verlief kurios. Im ersten Satz lagen wir sechs Punkte vorne und verloren noch. Im zweiten Satz liefen wir einem Fünf-Punkte-Rückstand hinterher und gewannen noch“, berichtete Sagajewski. Im Tiebreak war die Partie bis zum 12:12 ausgeglichen. Dann punktete der TVB zum 13:12. Durch zwei Undiszipliniertheiten der Moerser sprach der Schiedsrichter dem TVB zwei Punkte zu. Damit gewann Baden 22:25, 25:22, 15:12 und jubelte – die Mörser schimpften und hatten vor lauter Wut auf den Schiedsrichter Schaum vorm Mund.

Im Viertelfinale gegen den späteren Deutschen Meister ASC Dachau entschied der Zufall zugunsten des Bayernmeisters. Im Tiebreak nach 13:25, 25:17 gingen zwei Bälle an ein Turmgestänge, was von der Decke hing, an den ASV, der den Tiebreak mit 15:13 gewann. „So etwas ist Wettbewerbsverzerrung“, ärgerte sich Sagajewski. Dann unterlag man dem Berliner TSC mit 20:25, 25:18, 11:15. Damit traf TV Baden im Spiel um Platz sieben auf den TSV Mühldorf. Die Badener siegten 23:25, 25:21, 15:12 und rächten sich für die Auftaktschlappe.

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