TVO: Das Warten geht weiter – 23:25/

Oytens A-Jugend nach Derbypleite in Hastedt weiter ohne Punkte

Das Gesicht von Oytens Trainer Thomas Cordes spricht Bände. Nach einem guten Beginn verlor die von ihm trainierte männliche A-Jugend den Faden und kassierte ein 23:35 in Hastedt. J Foto: Lakemann
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Das Gesicht von Oytens Trainer Thomas Cordes spricht Bände. Nach einem guten Beginn verlor die von ihm trainierte männliche A-Jugend den Faden und kassierte ein 23:35 in Hastedt.

Hastedt - Von Björn Lakemann. Am Ende von 60 nervenaufreibenden Minuten musste sich die männliche A-Jugend des Handball-Bundesligisten TV Oyten knapp mit 23:25 (10:9) im Derby bei der SG HC Bremen-Hastedt geschlagen geben. Aber das Team von Trainer Thomas Cordes hat nicht nur die beiden Punkte verloren, sondern kurz vor dem Ende auch noch Rückraumspieler Chris Ole Brandt nach einem Zusammenprall mit dem neunfachen Bremer Torschützen Miro Schluroff (Brandt: „Glaube es war seine Schulter, doch ich kann es nicht genau zuordnen“).

„Wir haben verdient verloren, denn 23 Treffer sind einfach zu wenig. Zudem haben wir nach der Pause völlig den Faden verloren“, war Cordes die Enttäuschung nach der dritten Niederlage in Folge deutlich anzuhören. Dabei hatten die Oytener in der mit 330 Zuschauern rappelvollen Halle einen glänzenden Auftakt erwischt. Die Cordes-Schützlinge zerlegten die Gastgeber nach allen Regeln der Kunst und hatten mit Dimo Möller einen bärenstarken Keeper zwischen den Pfosten. Verdienter Lohn war eine 8:3-Führung (19.) nach einem verwandelten Siebenmeter von Max Borchert. Bremens Trainer reagierte umgehend mit einer Auszeit und zog den Gästen damit augenscheinlich den Stecker. Auf Seiten des TVO klappte fortan nichts mehr. Dennoch rettete das Cordes-Team noch eine 10:9-Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel sahen sich die Oytener nach einer Fackel von Miro Schluroff beim 11:12 (37.) dem ersten Rückstand gegenüber. Und es kam noch schlimmer. In der Folge gab es kaum noch ein Durchkommen gegen die Deckung der Bremer – 12:18 (44.). Erst nach diesem Rückstand erwachte der Oytener Kampfgeist. „In dieser Phase bin ich nur noch für die Abwehr gekommen. Wollte die Mannschaft noch mit Kampf und Leidenschaft pushen. Das hat ja auch fast geklappt“, wusste Rechtshänder Chris-Ole Brandt. Kreisläufer Timo Blau verkürzte auf 19:20 (54.). Doch ein Doppelschlag von Schluroff beendete alle Oytener Träume, zumal der nächste, wenn auch unbeabsichtigte Schlag bei Brandt die Lampen ausknipste. „Da geht man einmal mit in den Angriff und dann so was. Aber so ist unser harter Sport“, biss Brandt die Zähne zusammen.

TV Oyten: Möller, Lüdersen - Seliger, Brandt (1), Blau (6), Sibahi (3), Borchert (5/3), Fischer, Hencken (5), Korda, Grittner, Niemeyer, Sanders, Brüns (3).

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