TVO-Rückraumspielerin trifft neunmal gegen Frankfurt / Rückhalt Romina Kahler

Dimitri glänzt beim 29:24

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Oytens Apostolina Dimitri (links) stellte die FHC-Deckung vor große Probleme.

Oyten - Von Kai Caspers. Hatte Apostolina Dimitri im bisherigen Saisonverlauf noch keine große Rolle gespielt, trumpfte der Neuzugang des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires beim 29:24 (16:14)-Erfolg über den Frankfurter HC groß auf. Mit neun Toren avancierte die Griechin neben Torhüterin Romina Kahler zur Matchwinnerin für die Vampires.

„Wir wussten, dass Apostolina sich erst an das höhere Tempo der Liga gewöhnen muss. Aber heute hat sie gezeigt, über welche Qualitäten sie verfügt“, hatte TVO-Trainer Sebastian Kohls ein Sonderlob für Dimitri parat. Dabei hatte es zunächst danach ausgesehen, als sollten die Vampires ihren negativen Lauf fortsetzen – 0:4 (8.). Nur gut, dass auf Torhüterin Romina Kahler Verlass war, die in der Anfangsphase nicht nur einen Gegenstoß parierte, sondern auch einen Siebenmeter von Juliane Riedel entschärfte und damit einen noch deutlicheren Rückstand verhinderte. Bezeichnend für die Oytener Offensivleistung bis zu diesem Zeitpunkt dann der erste Treffer, den Denise Engelke per Siebenmeter erzielte. In der Folge rückte dann vermehrt Dimitri, die für die angeschlagene Tina Schwarz im linken Rückraum begonnen hatte, in den Vordergrund. Sie war es auch, die ihre Farben mit ihrem fünften Treffer beim 9:8 (18.) erstmals in Führung brachte. Die Freude war nur von kurzer Dauer. „Wir haben uns in der Folge zu viele leichte Fehler erlaubt. Zum Glück haben wir den Kopf aber weiter oben gehalten“, lobte Kohls. Das zahlte sich aus, denn nach dem 13:13 gelangen den Gastgeberinnen drei Tore in Folge, ehe es mit einem 16:14 in die Pause ging.

Auch nach dem Wechsel benötigten die Vampires gute zehn Minuten, ehe sie ihre stärkste Phase einläuteten. Nach dem 19:18 hatte die TVO-Deckung endlich die nötigen Antworten auf den starken Rückraum der Gäste parat und Oyten zog vorentscheidend auf 25:20 (50.) davon. Als Anna-Lena Kruse das 27:21 (55.) erzielte, war endgültig der Deckel drauf. Im Gefühl des sicheren Sieges feierte Nele Siemers ihr Drittliga-Debüt und auch Kim Pleß, die sich als zusätzliche Alternative zur Verfügung gestellt hatte, kam noch zu ihrem Einsatz. Kohls: „Es gibt keine einfachen Spiele mehr. Daher bin ich froh, dass wir das Ding nach Hause gekämpft haben.“

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