TVO-Ersatzspieler macht das 9:6 in Westercelle perfekt / Müller gibt Verbandsliga als neues Ziel aus

König hält Oyten auf dem Thron

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Setzte gegen Lüneburg den Schlusspunkt zum 9:3-Erfolg: Oytens Jonathan Feldt.

Oyten - Von Kai Caspers. Perfektes Wochenende für Tischtennis-Landesligist TV Oyten: Dem 9:6-Erfolg beim VfL Westercelle II ließ der Tabellenführer ein 9:3 in eigener Halle gegen den ESV Lüneburg folgen. Damit ist das Team um Spitzenspieler Peter Igel auch nach dem sechsten Spiel noch ohne Punktverlust. „Ab sofort können wir die Rolle des Titelfavoriten nicht mehr abstreiten. Jetzt wollen wir auch in die Verbandsliga aufsteigen“, lautet die neue Marschroute von TVO-Kapitän Frank Müller.

Ein Ziel – das in der derzeitigen Verfassung der Oytener sicher nicht zu hoch gegriffen ist. Noch im Vorfeld hatte es nicht so gut ausgesehen für den TVO, da mit Frank Müller und Fabian Kramer gleich zwei Spieler angeschlagen waren. Während Kramer dann aber voll belastbar war, reichte es für Müller zumindest für einen Einsatz im Doppel. Im Einzel rückte für ihn Franz König ins Team und avancierte letztlich zum Matchwinner für den Tabellenführer. Wie schon in allen anderen Spielen legten die Oytener nach den Doppeln ein 2:1 vor. Wie nicht anders zu erwarten, machte Igel im Anschluss erneut kurzen Prozess und erhöhte auf 3:1. „Auch wenn Peter bis dato nur selten gefordert wurde, bleibt er immer fokussiert. Das ist einfach nur beeindruckend“, lobte Müller seinen Spitzenspieler. Im besten Spiel des Tages erhöhte Marco Gluza auf 4:1. Gegen Oetken, der bis dato nur ein Spiel verloren hatte, zeigte Oytens Nummer zwei Tischtennis der Extraklasse und hatte gegen einen starken Gegner beim 3:1-Erfolg fast immer die bessere Antwort parat. Zwar unterlag Kramer in fünf Sätzen gegen Wetzel, doch nach vier Siegen in Folge roch es beim 8:2 nach einem schnellen Ende. Aber daraus wurde nichts. Zunächst verlor Gluza 9:11 im fünften Satz, ehe sich auch Kramer und Jonathan Feldt geschlagen geben mussten – 8:5. Und es kam noch schlimmer. Arne Fichtner sah gegen Semke beim 7:3 im fünften Satz bereits wie der sichere Sieger aus, ehe er gleich vier Netz- oder Kantenbälle schlucken musste. „Danach hat mein Gegner dann alles getroffen und ich das Spiel noch aus der Hand gegeben“, haderte Fichtner nach dem 9:11. Damit lag der Druck nun auf Franz König. Oytens Ersatzspieler ließ sich dabei gegen Palett nicht aus der Ruhe bringen und gewann unter großem Jubel 11:9 im fünften Satz zum 9:6-Endstand für den TVO. „Das war eine ganz starke Leistung von Franz. Er war unser Matchwinner“, lobte Müller.

In der gleichen Formation ging es nur einen Tag später gegen Lüneburg. Der ESV galt im Vorfeld als Titelfavorit Nummer eins. Doch die Lüneburger können sich davon bereits verabschieden, da sie nach der Niederlage in Oyten bereits acht Punkte Rückstand auf den Tabellenführer haben. Der ESV war nicht in stärkster Besetzung angereist. Dennoch gestalteten die Gäste die Partie bis zum 4:3 ausgeglichen. Nachdem Fichtner und König auf 6:3 erhöht hatten, legten Igel – er gab gegen Lüneburgs Spitzenspieler Rathmann lediglich sieben Punkte ab – und Gluza zum 8:3 nach. Spannend machte es dann Jonathan Feldt gegen Hinrichs. Doch auch hier hatte der Oytener trotz eines 1:2-Rückstands beim 11:8 das bessere Ende auf seiner Seite. Müller: „Wir haben einfach einen Lauf. Aber aufgestiegen sind wir noch lange nicht. Da kann noch viel passieren.“

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