Schwache erste Hälfte wird Sammrey-Elf Freitagabend zum Verhängnis

TV Oyten wacht zu spät auf – 1:3

Hatte am Freitagabend einen schweren Stand gegen die robusten Abwehrspieler der Gäste aus Ritterhude: Oytens Tobias Stripling.
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Hatte am Freitagabend einen schweren Stand gegen die robusten Abwehrspieler der Gäste aus Ritterhude: Oytens Tobias Stripling.

Oyten – Noch im Vorfeld hatte Axel Sammrey vor den Stärken der TuSG Ritterhude gewarnt. Aber scheinbar hatten ihm seine Spieler nicht richtig zugehört. Denn nach einer ganz schwachen ersten Hälfte kassierte Fußball-Bezirksligist TV Oyten am Ende eine völlig verdiente 1:3 (0:3)-Niederlage.

Erschreckend aus Sicht des TVO waren in erster Linie die Fehlpässe im Spielaufbau. Dabei hatte es frühzeitig einen Warnschuss gegeben. „Wir hätten doch schon nach 40 Sekunden hinten liegen können“, verwies Oytens Trainer Axel Sammrey auf den ersten Konter der Gäste, der fast die Führung bedeutet hätte. Aber besser wurde es in der Folge nicht. Im Gegenteil. Bei der nächsten Umschaltsituation war Ritterhudes Paul Lukas Ladwig deutlich schneller als sein Gegenspieler. Pech dann für die Gastgeber, dass die folgende Flanke von Christian Czotscher unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde – 0:1 (19.). In der 26. Minute der nächste Tiefschlag. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld von Marius Winkelmann war Bastian Kühn auf und davon und ließ TVO-Keeper Marcel Menslage mit einem gefühlvollen Lupfer keine Chance und sorgte für das 0:2 (26.). Aber es kam noch schlimmer. Denn nur eine Minute (!) später musste Menslage das Leder erneut aus dem eigenen Netz holen. Nach einem weiteren Fehlpass der Oytener bediente Kühn den pfeilschnellen Ladwig und der sorgte mit dem 0:3 (27.) zur Pause bereits für klare Verhältnisse. „Genau davor hatte ich gewarnt. Derartige Fehler darf man sich gegen Ritterhude, die gerade in der Offensive richtige Raketen hat, nicht erlauben“, haderte Sammrey.

In der Kabine muss es dann scheinbar ein paar deutliche Worte gegeben haben. Denn die Gastgeber legten urplötzlich eine ganz andere Körpersprache an den Tag und provozierten damit Fehler bei den Gästen. Nachdem Moritz Krimmer (52.) und Andre Geisler (60.) ihre Chancen nicht zu nutzen wussten, traf Lennart Brand nach starker Vorarbeit von Marius Winkelmann zum 1:3-Anschlusstreffer (63.). Nur drei Minuten später hatten die Oytener den nächsten Torjubel bereits auf den Lippen. Doch Andre Geisler platzierte seinen Kopfball aus kurzer Distanz genau in die Arme von TuSG-Torhüter Meik Jeschin. „Das war bitter. Geht der rein, kann das Spiel eventuell sogar noch kippen. Aber mit der Vorstellung in der zweiten Halbzeit kann ich auf jeden Fall zufrieden sein. Da haben wir noch einmal alles versucht“, konstatierte Sammrey. Doch auch wenn die Oytener fortan etwas mehr vom Spiel hatten, blieben zwingende Torchancen Mangelware. Daher geriet der Erfolg der Gäste auch nicht mehr in Gefahr.

Von Kai Caspers

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