TV Oyten mit 19:29 in die Corona-Pause

Ging mit dem TV Oyten in Berlin unter: Emily Winkler, beim 19:29 zweifache Torschützin. 
Archivfoto: häg
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Ging mit dem TV Oyten in Berlin unter: Emily Winkler, beim 19:29 zweifache Torschützin. Archivfoto: häg

Oyten – Jetzt verordnet der Deutsche Handball-Bund der 3. Liga doch eine Corona-Pause. Bis einschließlich Sonntag, 15. November, ruht der Spielbetrieb. Und die Damen des TV Oyten gehen mit einer hohen Hypothek in diesen Mini-Lockdown: Bei Pfeffersport Berlin kassierten die Vampires am Sonnabend eine 19:29 (10:14)-Pleite. „Natürlich nicht gut, mit einem solchen Negativ-Erlebnis in die Pause zu gehen“, sieht Marc Winter eine ungemütliche Zeit kommen. Zumal für den Coach äußerst fraglich ist, ob nach dem 15. November überhaupt noch gespielt wird: „Der DHB will damit offensichtlich Zeit gewinnen. Aber dass er einfach den Status der 3. Liga vom Profibetrieb in einen Amateurbetrieb ändert, mutet schon wunderlich an. Ich denke, dass wir in diesem Jahr wohl nicht mehr antreten können. Denn wenn die Kreise die Hallen dichtmachen, können wir auch nicht trainieren.“

In Berlin registrierte Winter einen Rückfall in die Zeit ungenügender Vorbereitung, seine Damen hätten sich ihrem Schicksal ergeben und auch von der Bank seien keine Impulse gekommen. „Umso bitterer, als dass der Gegner durchaus schlagbar gewesen wäre. So haben wir 2:4 statt möglicher 4:2 Punkte.“

Gravierender Mangel: Wie so oft spielten die Nerven den Oytenerinnen einen Streich, wenn sie einem Kontrahenten auf Augenhöhe begegnen, wo Punkte möglich wären: „Das ist Kopfsache.“

Winter: „Elend hat gegen Not gewonnen“

Bis zum 9:8 durch Julia Reinefeld (20.) war die Partie gänzlich offen, dann gelang dem Gast vor der Pause nur noch ein mickriger Treffer. Oyten vergab klarste Chancen, statt eines Vorsprungs statt ein 10:14 auf der Anzeigetafel. Das Dilemma ging nach dem Wechsel weiter, drei Siebenmeter und zwei weitere hundertprozentige Chancen ließen die Vampires liegen – 12:17 (39.). „Wir hätten auch 18:17 führen können“, haderte Winter. In der Folge ergab sich das junge Team wehrlos. „Insgesamt war es in einem schwachen Spiel Not gegen Elend. Und Elend hat gegen Not gewonnen“, schloss der Trainer.

Tore TV Oyten: A.-L. Meyer (3/3), Franke (4), Stoffel (1), Reinefeld (2), Winkler (2), Jakob (1), N. Meinke (1/1).  vde

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