42:27 über Werder II der zweite Saisonsieg

TV Oyten knackt mit Tempo die 40

Madita Woltemade ließ sich hier nicht von Werders Abwehr stoppen und markierte eins ihrer zwei Tore. Am Ende siegte Oyten 42:27.
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Durchsetzungsstark: Madita Woltemade ließ sich hier nicht von Werders Abwehr stoppen und markierte eins ihrer zwei Tore. Am Ende siegte Oyten 42:27.

Oyten – Die Erleichterung war greifbar nach dem Jahresabschluss – bei den Vampires auf dem Parkett und auch beim Trainergespann. Mit dem 42:27 (18:12) über den SV Werder Bremen II gelang den Handballerinnen des TV Oyten am Sonntag der zweite Sieg der laufenden Drittliga-Saison.

Applaudierten die Spielerinnen zu „Oh, wie ist das schön“ den treuen Fans, fiel Coach Marc Winter ein Stein vom Herzen:„Endlich haben wir uns mal belohnt. Das müsste der Dosenöffner für eine erfolgreichere zweite Saisonhälfte sein.“

Wenn auch längst nicht alles perfekt gelaufen war, zeigte sich der Übungsleiter zufrieden mit seinen Damen. Und ein wenig traurig darüber, dass sie erst in vier Wochen wieder ran dürfen. „Schade, dass jetzt Pause ist. Wir hätten gerne den Schwung sofort mit ins nächste Match genommen.“ Bestätigt sah er sich in der Maßnahme, am Donnerstag nicht Handball, sondern Brennball und Völkerball gespielt zu haben: „So sollten sie nicht an die leidige Abschlussschwäche denken.“

Frühe Auszeit nimmt die Nervosität

Die war dann aber zu Beginn ein weiteres Mal nicht zu übersehen, sodass nach einer Viertelstunde nur ein 7:7 auf der Anzeigetafel stand. Winter ergriff die grüne Karte und forderte sein Team auf, das Tempo hochzuhalten und im Angriff geduldig zu spielen, um zu klaren Chancen zu kommen.“ In der Folge zeigte sich Sabine Peek am Kreis effizient, weil sie immer öfter Werders Deckungsverbund auflöste, den Kolleginnen zu erfolgversprechenden Wurfpositionen verhalf.

Und auch die Nervosität angesichts des Lokalderbys schien verflogen. Über 10:8 setzten sich die Gastgeberinnen auf 17:10 (27.) ab, nachdem Peek ein Doppelschlag gelungen war. Mit schnellen und mutigen Angriffen riss Oyten immer wieder Löcher in die äußerst offensiv agierende Bremer Deckung. Die Grün-Weißen um die herausragende Melissa Steinhoff (acht Tore) zeigten sich zwar weiter beweglich und spielfreudig, vergaben im weiteren Verlauf viele Chancen.

Coach Marc Winter: „Es hätten auch 50 sein können“

Die Vampires profitierten auch von ihrer besser besetzten Bank. „Es gab bei unseren Wechseln keinen Bruch im Spiel, wir haben weiterhin gute Lösungen gefunden“, konstatierte Winter. So war durch zwei Tempogegenstoß-Tore von Anna-Lena Meyer zum 21:13 (34.) die Vorentscheidung gefallen. Natalie Meinke stellte beim 31:21 (46.) erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung für das Heimteam her. Nächster Meilenstein war der 40. Treffer, den Tabea Webner trotz Unterzahl aus dem Rückraum zum 40:26 (58.) gegen das nun hoffnungslos unterlegene Schlusslicht markierte. Winter: „Es hätten am Ende auch leicht 50 sein können.“

TV Oyten: Hassing, Beet - Heinrich (3), Webner (4), Meyer (3), Franke, Woltemade (2), Meinke (4), Sposato (6), Schote (1), Hertes (3), Janssens, Peek (5), Johannesmann (11/7).

Von Ulf Von Der Eltz

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