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TV Oyten kämpft mit den Nerven – aber 32:31

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Von: Ulf Horst von der Eltz

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Energisch durchgesetzt: Marc Lange traf bei Oytens 32:31-Erfolg einmal.
Energisch durchgesetzt: Marc Lange traf bei Oytens 32:31-Erfolg einmal. © Hägermann

Oyten – Die Souveränität scheint beim TV Oyten weiter zu leiden: Auch im Duell der Handball-Verbandsliga gegen den MTV Eyendorf ließ der Spitzenreiter einige Wünsche offen, feierte aber einen letzlich nicht gefährdeten 32:31 (16:12)-Erfolg.

„Die Jungs fangen an zu überlegen und haben so mit den Nerven zu kämpfen. Sie sind halt noch eine blutjunge Truppe“, erklärte Trainer Marc Winter die Tatsache, dass der Favorit zweimal einen komfortablen Vorsprung fast verspielte.

Dabei ließ sich die Partie sehr gut für die Gastgeber an, nach einer knappen Viertelstunde stand ein 11:6 auf der Anzeigetafel. Winter: „Die Deckung agierter prima, wir haben auch unsere schnellen Angriffe erfolgreich abgeschlossen.“ Dass in der restlichen Zeit bis zur Pause nur noch fünf Treffer gelangen, lag an vier technischen Fehlern und vier frei verworfenen Bällen. Die Abwehr garantierte indes den 16:12-Vorsprung.

Mattis Brüns und Anton Zitnikov die Sieg-Garanten

Auch als die Eyendorfer das schwache TVO-Überzahlspiel zum 20:18 (37.) nutzten, setzten sich der Aufstiegsanwärter erneut ab und lag über 30:25 (49.) mit 32:27 (55.) in Führung. Doch die erfahrenen Eyendorfer kamen zurück – zum Glück für die Vampires war der Vorsprung aber zu hoch, sodass mit dem 32:21 fünf Sekunden vor Schluss kein Schaden mehr entstand.

Beim Sieger mangelte es an der Chancenverwertung, so wurden lediglich drei von acht Siebenmetern verwandelt. Und in der häufigen Überzahl wurde dann auch noch schlecht verteidigt – so kam der Gast noch einmal heran. In erster Linie hatte Oyten den Sieg den beiden Außen Mattis Brüns sowie Anton Zitnikov, die kaum Fehlversuche zeigten und jeweils siebenmal netzten, zu verdanken.

Tore: Fischer (1), Blau (4), Lange (1), R. Hencken (6), Dreyer (5/1), Brüns (7), Zitnikov (7), Sell (1).

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