START IN DIE SAISON Fußball-Kreisliga dieses Mal eine kleine Wundertüte / Alles ist möglich

TV Oyten II geling mit Jannik Tölle der größte Coup

Unser Kader ist breit aufgestellt. Wir haben mehrere Spieler, die auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können.
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Unser Kader ist breit aufgestellt. Wir haben mehrere Spieler, die auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können.

Verden – Auch in der Fußball- Kreisliga wird an diesem Wochenende der Ball wieder rollen. Bei den zwölf Teams sind mit dem SV Baden und dem TSV Fischerhude-Quelkhorn II auch zwei Neulinge dabei.

SVB-Trainer Tim Schwentke konnte seinen Kader nach dem deutlich Aufstieg verstärken. Mit Ahmet Kalidirici, Huseyin Tuncel, Firat Burc und Azad Görmez konnte Schwentke ein erfahrenes Quartett vom 1. FC Rot-Weiß Achim loseisen. Außerdem sind Robert Stos (TSV Bierden), Patryk Wrobel (OT Bremen und Keeper Christian Schlegel (TSV Uesen) neu dabei. Dank dieser Neuzugänge, sowie einer starken Achse mit Kapitän Tobias Pröttel und den beiden Torjägern Erdal Yüksel und Denis Rogosin, sollte der Aufsteiger den angestrebten Klassenerhalt erreichen können.

Diesen peilt auch Fischerhudes zweite Mannschaft mit dem neuen Trainer Reiner Seeger an. Seeger arbeitet in enger Abstimmung mit der ersten Mannschaft und will dann auch wieder Spielern aus der Bezirksliga-Truppe Spielpraxis ermöglichen. Mit beiden Stürmern Symon Jürgensen (CF Victoria Bremen 05), Fabian Dreppenstedt (1. Herren) sowie Rückkehrer Pascal Schubert, bekommt Seeger ein vielversprechendes Trio hinzu. „In Fischerhude ist beim Fußball im Moment so viel Wind drin, dass wir diesen unbedingt mitnehmen wollen“, gibt Seeger Position acht als Saisonziel aus.

Das will auch Jens Rathjen mit dem TV Oyten II erreichen. Mit Jannik Tölle, der in den letzten drei Jahren noch Stammspieler beim Landesligisten TSV Ottersberg war, konnte er einen echten Coup auf dem Transfermarkt landen. „Unser Ziel ist ein gesicherter Mittfeldplatz und eine stetige Weiterenwicklung“, erklärt Rathjen, der von Jörg Winkelmann als Co-Trainer unterstützt wird.

Als Meisterschaftsfavoriten nennen eigentlich alle Teams Oytens Nachbarn TSV Bassen II. Und das, obwohl die Grün-Roten lange ohne ihren besten Spieler (Kreuzbandriss) auskommen müssen. „Der Ausfall von Max Behrens trifft uns natürlich hart. Er ist eigentlich nicht zu ersetzen“, gibt Trainer Marius Wagener zu. Beim letztjährigen Tabellendritten hat es im Kader kaum Veränderungen gegeben.

Ganz im Gegensatz zu einem anderen Favoriten, den FC Verden 04 II. Die Allerstädter wollen unbedingt einen erneuten Fehlstart wie im vergangenen Jahr verhindern. Gleich neun Neuzugänge konnte Trainer Oliver Rozehnal integrieren. „Wir haben uns den Aufstieg in die Bezirksliga als Ziel gesetzt, wohlwissend, dass es kein Selbstläufer wird und dass durch die lange Pause die Karten komplett neu gemischt wurden“, ist Rozehnal selbst gespannt, wie sich seine Mannschaft beim Saisonstart präsentieren wird.

Als Geheimfavorit könnte man den TSV Brunsbrock bezeichnen. Die Roten Teufel werden fast schon traditionell eine sehr junge Mannschaft ins Rennen schicken, von der Trainer Henning Meyer sehr überzeugt ist: „Unser Kader ist breit aufgestellt. Wir haben mehrere Spieler, die auf verschiedenen Positionen eingesetzt werden können. Das macht die Sache für uns flexibler und einfacher. Wir freuen uns riesig auf die neue Saison“, kann Meyer den Beginn der neuen Serie kaum abwarten.

Eine absolute Kreisliga-Institution ist der SV Hönisch mit Trainer Ricardo Seidel, der mit Niklas Wigger (TSV Blender) und Jan Hammer (Pause) den Verlust von zwei langjährigen Stammspielern verkraften muss. Auch Hammat Turgay, Abdulkadir Das, Osman Yildiz, Enes Ünlü und Tobias Rolf haben den Verein mit unbekannten Ziel verlassen. Dafür ist Wladislaw Legostajev nach einem unglücklichen Jahr beim SVV Hülsen zurückgekehrt. Der erst 22-Jährige hat ein enormes Potenzial im offensiven Bereich. Außerdem sind Alper Dogru (Borsteler FC), Sven Samouri Heinze (TSV Dörverden) und Bashkim Bitikji (ebenfals SVV Hülsen) neu dabei. Für Seidel würde aufgrund dieser Veränderungen ein Platz im gesicherten Mittelfeld ausreichen.

Das identische Saisonziel hat Uesens Benjamin Nelle ausgegeben, obwohl seine Mannschaft in den letzten Jahren immer oben mitgespielt hat. Nelle sieht Verden II und Brunsbrock aber eher in der Pole Position um den Titel.

Direkt am ersten Spieltag gegenüberstehen werden sich der TB Uphusen II und der TSV Dörverden. Während die Uphuser inklusive des neuen Trainerteams Mirko Kappmeyer und Aykut Kaldirici eine Runderneuerung des Kaders erfahren haben, hat sich beim TSV Dörverden nur wenig verändert. Fast nur auf der Torwartposition, wo man aufgrund der Pause von Bennet Rosilius aktiv werden musste. Diese Lücke sollen nun Michael Treppe (Wahnebergen) und der reaktivierte Simon Bogutzky schließen. Trainer Nils Pohlner hat mit Platz eins bis drei ein hohes Saisonziel ausgegeben. „Wir wollen uns in der Spitzengruppe etablieren und von Anfang an oben dabei sein. Letzte Serie war der Start unser Problem, wir konnten dann nicht mehr den Anschluss finden. Die Liga ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen und gefühlt kann jeder jeden schlagen“, befindet Pohlner, der in der Vorbereitung durch den Kreuzbandriss von Thomas Krivolapov einen herben Rückschlag hinnehmen musste. Neuzugang David Röhnert (SVV Hülsen) räumt Pohlner noch zusätzliche Zeit ein, da er sich im letzten Jahr ebenfalls das Kreuzband gerissen hatte und sich aktuell noch im Aufbautraining befindet.

Komplettiert wird die Liga von den Reserveteams des FSV Langwedel-Völkersen und des TSV Etelsen.

Von Björn Drinkmann

Henning Meyer Coach TSV Brunsbrock
 Der Ausfall von Max Behrens trifft uns natürlich hart.
Marius Wagener Trainer TSV Bassen II

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