Volleyball-Zweitligist erneut mit guter Leistung

TV Baden fehlt in Kiel das Quäntchen Glück – 1:3

Wieder MVP: „Alex“ Decker.
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Wieder MVP: „Alex“ Decker.

Baden – Der Griff ins obere Qualitätsfach hat Badens Zweitliga-Volleyballern zwar wieder einmal gezeigt, dass man durchaus in der Lage ist, den Besten der Liga Paroli zu bieten. Mehr aber auch noch nicht. So lieferten die Mannen um Coach Werner Kernebeck beim Tabellendritten Kieler TV zwar in drei Sätzen eine vorzügliche Leistung ab, am Ende aber mussten sie sich dem Favoriten von der Förde mit 1:3 beugen.

Kernebeck ging seine spätere Analyse dann sehr sachlich an, konstatierte: „Dieses Spiel kann man sicherlich von zwei Seiten sehen. Die eine Wahrheit ist, dass wir Kiel über weite Strecken dort getroffen haben, wo es ihnen wehtut. Die Spielweise, die wir ihnen aufgezwungen haben, schmeckte ihnen einfach nicht. Am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück, das man braucht, um solch einen Gegner in die Knie zu zwingen. In den entscheidenden Momenten war Kiel dann letztlich aufgrund seiner individuellen Klasse aber auch abgezockter.“ Für die andere Wahrheit zitierte Kernebeck dann sein Pendant Matthes Behlen. Der meinte später, „dass seine Jungs einfach nicht wach waren und so ihre wahren Qualitäten nicht abrufen konnten.“

„Alex“ Decker enreut MVP

Wie dem auch sei, der TV Baden bestätigte vor allem in den Sätzen eins, drei und vier seine stetig steigende Formkurve. Im ersten stellten sie den Gastgeber mit ihrem Aufschlagspiel und einer gut funktionierenden Block-Feld-Verteidigung vor so große Probleme, dass es schnell 12:8, 17:11 und 25:20 hieß. Wie so oft ging dann in Abschnitt zwei plötzlich gar nichts mehr für den TVB – 14:25. „Ich habe über viele Wechsel zwar versucht, neue Impulse zu setzen. Das hat aber nur bedingt funktioniert“, so Kernebeck.

Der dritte und vierte Satz war für den Badener Coach dann nur noch „ein geiles Volleyballspiel!“ So hatten die Gäste das Team aus Schleswig-Holstein am Rande einer Niederlage, führten in Satz drei mit 19:17 und in Satz vier mit 23:22. Letztlich dominierte der KTV aber jeweils noch mit 25:23. Überragender Akteur auf Badener Seite und damit MVP war einmal mehr „Alex“ Decker. vst

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