Volleyball-Zweitligist erhält Sondergenehmigung

TV Baden darf zum Training in die Halle

Erleichtert: Manager Peter-Michael Sagajewski freut sich, dass Badens Zweitliga-Volleyballer trainieren dürfen.
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Erleichtert: Manager Peter-Michael Sagajewski freut sich, dass Badens Zweitliga-Volleyballer trainieren dürfen.

Baden – Riesige Erleichterung bei den Volleyballern des TV Baden: Der Zweitligist erhielt am Mittwochmittag grünes Licht fürs Training – bereits am Abend steigt die erste Einheit in der Lahofhalle. So kann sich das Team von Coach Werner Kernebeck adäquat auf das Nachholspiel am Sonntag (16 Uhr) beim VC Bitterfeld-Wolfen vorbereiten.

Noch am Montag hatte die Mannschaft nicht in die Halle gedurft. „Da hatte die Stadt Achim aufgrund der Corona-Verordnungen keinen Spielraum“, zeigte Manager Peter-Michael Sagajewski am Mittwochnachmittag auf Nachfrage dieser Zeitung Verständnis. Nachdem die TVB-Verantwortlichen um die Sondergenehmigung ersucht hatten, kam nun tatsächlich das Okay vom zuständigen Gesundheitsamt. Sagajewski: „Da hat auch Landrat Peter Bohlmann mitgewirkt. Wir haben gemerkt, dass niemand unser Bestreben nach Weiterführung des Sports blockieren wollte, wir sind allen sehr dankbar.“

Hilfreich sei gewesen, dass die Badener ihr Hygiene-Konzept erweitert haben – „allein schon aus Eigeninteresse“, wie ihr Manager unterstreicht. Es werde nun 24 Stunden vor jedem Spiel ein Corona-Test durchgeführt. Und vor jedem Training die Temperatur gemessen, was eigentlich nicht verpflichtend sei. Sagajewski: „Wir haben an alle Spieler appelliert, dass sie nur ohne Symptome zu den Einheiten anreisen, und auch nur zu zweit im Auto. Sonst wollen wir sie nicht in der Halle sehen. Ich denke, so haben wir die höchstmögliche Sicherheit.“ Zwar gäbe es auch die Alternative, vor jedem Training Testungen durchzuführen, „das scheidet aber aus finanzieller Sicht aus. Wir müssen schon die Tests vor den Spielen selbst bezahlen.“

Votum bei VBL-Videokonferenz pro Weiterführung

In einer Videokonferenz der Volleyball-Bundesliga (VBL) waren zuvor die Manager der Vereine befragt worden, ob sie den Spielbetrieb fortsetzen wollten. Zwar stimmten nicht alle mit Ja wie Sagajewski, „aber ich darf das genaue Ergebnis nicht öffentlich machen. Insgesamt war das Votum jedoch für eine Fortführung. Eine vernünftige Entscheidung mit Augenmaß.“ All das gilt indes nicht für immer, sondern kommt von Monat zu Monat auf den Prüfstand. So könne der TVB zumindest nicht nur seinen Spielern die Möglichkeit zum Wettkampf bieten, sondern auch den Sponsoren ein gewisses Podium. Der Manager: „Wir müssen schließlich auch an die Finanzen denken und wollen nicht riskieren, dass wir bei einem Lockdown vielleicht die Existenz unseres Volleyball-Standortes an sich gefährden.“ Bei einem Trainingsverbot wären auch Terminschwierigkeiten hinzugekommen. Denn wer eine Woche „ausgesperrt“ ist, muss nicht zu den Spielen antreten.

Von Ulf Von Der Eltz

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