Turf: Zweijährige Siegesserie von Moorbocks Indian Sun beendet / Pavel Vovcenkos Black Cool Cat erfolgreich

Elfi Schnakenbergs Nuevo Leon gewinnt „Seejagdrennen“

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Feierte mit Nuevo Leon einen Sieg in Quakenbrück: Elfi Schnakenberg.

Verden - Beim in diesem Jahr international besonders stark besetzten Galoppmeeting in Baden-Baden waren die Vollblüter von Trainer Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) sehr gut in Form. So siegte in einem Ausgleich II über 1400 Meter der siebenjährige Wallach Black Cool Cat und in dem mit insgesamt 55000 Euro dotierten prestigeträchtigen Zukunftsrennen zeigte der zweijährige Hengst Le Tiger Still als Dritter eine klasse Leistung.

In dem zur Europagruppe III zählenden Zukunftsrennen über 1400 Meter wurde der im Gestüt Fährhof gezogene und sich im Besitz des Stalles Scher befindliche Hengst Le Tiger Still mit Jockey Filip Minarek hervorragender Dritter. Gewonnen wurde das Rennen vom französischen Gast Citron Spirit mit Antoine Hamelin im Sattel. Dahinter belegte die Stute Niyama mit Jockey Stephen Hellyn Platz zwei.

Einen Sieg gab es für Vovcenko mit dem siebenjährigen Wallach Black Cool Cat, der sich im Besitz von Ilona Blume (Thedinghausen) befindet. Ebenfalls mit Filip Minarek im Sattel zeigte der Wallach eine seiner besten Leistungen auf der Rennbahn überhaupt und wiederholte nicht nur seinen Vorjahreserfolg, sondern gewann erstmals auch einen Ausgleich II. In dem international besetzten 14-köpfigen Feld ließ sich Filip Minarek viel Zeit mit dem Wallach, doch 300 Meter vor dem Ziel schaltete er den Turbo ein und Black Cool Cat gewann noch sicher mit einer Länge Vorsprung vor der Stute Schimea mit Bayarsaikhan Ganbat sowie Danuvius mit Jozef Bojko.

Der schon elfjährige Wallach Nuevo Leon aus dem Quartier von Elfi Schnakenberg (Blender-Jerusalem) gewann in Quakenbrück mit Jan Korpas im Sattel das „Alte Artländer Seejagdrennen“ über 3400 Meter und beendete damit die Siegesserie der Stute Indian Sun im Besitz des Stalles Moorbock (Armsen) und trainiert von Pavel Vovcenko, die sich mit Cevin Chan (Achim) im Sattel mit Rang zwei begnügen musste. In dem mit insgesamt 12500 Euro dotierten Rennen lag Indian Sun durchweg an der Spitze, doch auf den letzten 100 Metern machte sich bemerkbar, dass die Moorbock-Stute mit 71,5 Kilo gut fünf Kilo mehr zu tragen hatte als der Sieger Nuevo Leon (66 Kilo), der von Jan Korpas lange Zeit im Feld versteckt wurde, aber rechtzeitig zur Stelle war. Für Indian Sun war es die erste Niederlage in einem Seejagdrennen seit zwei Jahren.

Der Stall Moorbock, Trainer Vovcenko und Jockey Chan hielten sich dafür aber im zweiten Jagdrennen des Tages schadlos. Der Debütant über die schweren Sprünge Lantino bewies sehr viel Talent und gewann die Prüfung über 3800 Meter mit 15 Längen Vorsprung. Der sechsjährige Hengst lag durchweg im Vordertreffen und sprang dabei sehr gut. Als Champion Cevin Chan ernst machte, war das Rennen sofort zu Gunsten von Lantino entschieden, der vor seinem Stallgefährten Breido mit Vlastislav Korytar und A Mighty Heart aus dem Stall von Elfi Schnakenberg mit Lukas Sloup gewann. Elfi Schnakenberg gewann in Quakenbrück noch ein zweites Rennen mit der siebenjährigen Stute La Janina, die vom Cluvenhagener Raoul Johannes Dygas geritten wurde. Das Duo hatte in einem Ausgleich IV nach 2450 Meter im Ziel einen „Kopf“ Vorsprung vor Lord of Desert aus dem Vovcenko-Stall mit Cevin Chan. In einem weiteren Rennen über 2450 Meter gab es für Schnakenberg und Dygas noch einen zweiten Platz mit dem fünfjährigen Wallach Good Prince. Auch der Achimer Rennreiter Patrick Gibson ging in Quakenbrück nicht leer aus. Er siegte zum Auftakt mit Biederich aus der Zucht der Eystruper Tierärztin Maria Klein in einem Halbblutrennen über 1750 Meter vor Dorick mit Cevin Chan und Liebiona mit Melina Ehm. Zudem wurde Gibson in einem Rennen über 1750 Meter mit der dreijährigen Stute Estrella Dritter und in einem Ausgleich IV über 1350 Meter mit der sechsjährigen Stute Style and Panache, beide Pferde aus dem Stall von Rudi Storp (Beelen), Zweiter. In diesem Rennen wurde Stall Moorbocks elfjähriger Wallach Dark Fellow, der von Jördis-Ina Meinecke (Eitze) trainiert wird, mit Martin Watlow Vierter.

jho

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