Turf: Bollener Trainer feiert seinen 389. Sieg

Pavel Vovcenkos Schäng triumphiert in Magdeburg

Verden - Nach zwei zweiten und einem dritten Platz kam in Magdeburg der von Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) trainierte zweijährige Hengst Schäng zu seinem ersten Sieg auf der Rennbahn.

Verpasste nur knapp seinen nächsten Sieg: Patrick Gibson.

Mit Filip Minarek im Sattel siegte Schäng in einer Prüfung über 1300 Meter leicht mit zwei Längen Vorsprung vor der Stute Lagoa aus dem Sottrumer Gestüt Fährhof mit Jockey Vinzenz Schiergen sowie Linardo mit Eduardo Pedroza. Filip Minarik lag mit Schäng lange Zeit an vierter Stelle des nur fünfköpfigen Feldes, doch eingangs der Zielgeraden setzte sich das Duo resolut an die Spitze und hatte von diesem Zeitpunkt an sein Rennen sicher. Für Vovcenko war es der 389. Sieg in seiner noch nicht so langen Trainerkarriere.

Ebenfalls in Magdeburg lief in einem Ausgleich II über 1300 Meter der von Vovcenko trainierte und im Besitz von Ilona Blume (Thedinghausen) befindliche achtjährige Wallach Black Cool Cat. Nach zuletzt einigen enttäuschenden Leistungen zeigte sich Black Cool Cat dieses Mal mit der jungen Melina Ehm im Sattel wieder von seiner besseren Seite und wurde am Ende in dem zehn Pferde starken Feld mit viel Speed Vierter. Der Sieg ging an Mister Spock mit Francisco Franco da Silva vor El Zagal mit Esther Ruth Weißmeier und African Art mit Maxim Pecheur. Erneut nur knapp seinen 61. Karrieresieg verpasste der Achimer Jockey Patrick Gibson. In einem Ausgleich III über 2050 Meter sah der von ihm gerittene vierjährige Hengst Zephyros aus dem Quartier von Vera Henkenjohann (Verl) schon wie der Sieger aus, wurde aber auf den letzten Metern noch von Foreign Hill mit Tommaso Scardino geschlagen. Dritte wurde die Stute Kate mit Jockey Marc Lerner.

Der Armsener Stall Moorbock und Trainerin Jördis-Ina Meinecke (Verden-Eitze) sattelten mit dem sechsjährigen Wallach Dark Fighter und der dreijährigen Stute Mia Mara zwei Vollblüter. Während Mia Mara mit dem Zyprioten Ioannis Poullis im Sattel in einer Prüfung über 1550 Meter Fünfter wurde und sich so noch ein Platzgeld schnappte, blieb Dark Fighter mit Tommaso Scardino im Sattel in einem Ausgleich IV über 1300 Meter unplatziert. Der in diesem Jahr schon viermal siegreiche Dark Fighter hatte in diesem Rennen das Höchstgewicht von 64 Kilo zu schleppen, während die vor ihm im Ziel platzierten Vollblüter zum Teil bis zu zwölf Kilo weniger zu schleppen hatten.

jho

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung

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