TT-Verbandsliga: Gegen Stendorf mehr drin / Corinna Völker spielt stark auf

Mareike Puvogels Nerven halten nicht – Holtum 6:8

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Zeigte eine starke Leistung mit 2:1 Einzeln: Corinna Völker. Holtum unterlag Stendorf aber mit 6:8.

Holtum (geest) - Ärgerliche Niederlage für die TT-Damen des TSV Holtum (Geest): Im Verbandsliga-Duell mit dem FSC Stendorf ging es über die volle Distanz – am Ende stand ein 6:8. „Es war mehr drin, weil die Gäste ohne Nummer eins Katharina Baron spielten. So ist es schade, dass es nicht zu einem Punktgewinn reichte“, resümierte Mannschaftsführerin Heike Wahlers, die sich weiter einen Kampf gegen den Abstieg erwartet.

Nach den Doppeln hieß es 1:1. Wahlers/Hoßfeld stellten sich nach 0:2-Rückstand taktisch um, nahmen sich etwas zurück und ließen nun Belgardt/Henze die Fehler machen. Lohn war der Fünf-Satz-Erfolg. Glatt verloren hingegen Völker/Puvogel gegen Oerding/Scholze.

Es blieb spannend, weil die ersten beiden Einzelrunden jeweils 2:2 ausgingen und es somit 5:5 hieß. Momentan nicht in Form befindet sich Heike Wahlers, die zunächst gegen die junge und beidseitig starke Offensivspielerin Elisa Oerding in drei Sätzen unterging und auch beim 1:3 gegen Svenja Belgardt nur ein bisschen im Match war. Imposant dafür die Leistung von Corinna Völker: Holtums Nummer zwei rang Belgardt in einem wahren Krimi 3:2 nieder und musste sich in einem offenen Schlagabtausch Oerding nur knapp mit 2:3 geschlagen geben. „Corinna hat voll überzeugt“, lobte Heike Wahlers ihre Kollegin.

Auch Birte Wacker versetzte die Fans in Verzückung. Erst spielte sich gegen Melanie Scholze ihre ganze Übersicht aus und gewann locker in drei Sätzen, dann fand sie gegen Maike Henze trotz 1:2-Rückstand beharrlich ihren Rhythmus und dominierte noch 12:10, 11:3. Mareike Puvogel blieb gegen Henzes Angriffsnoppe wie erwartet ohne Chance, zeigte sich aber gegen Scholze gut erholt und fuhr ein ungefährdetes 3:1 ein.

Jetzt kam die entscheidende Runde: Wacker hatte Belgardt nichts entgegenzusetzen, Wahlers fand auch gegen Henze keine Mittel – 5:7. Als dann Völker ihre Pflichtaufgabe gegen Scholze 3:0 erfüllte, schauten alle aufs letzte Einzel. Pech für Holtum, dass Mareike Puvogels Nerven gegen Oerding nicht hielten, trotz eines 12:10 im ersten Satz verlor die Nummer vier noch 8:11, 8:11, 10:12. „Es war ein offenes Spiel, Mareike hat sich wohl auch selbst zu stark unter Druck gesetzt,“ meinte Heike Wahlers.

vde

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