TT-Verbandsliga: Favorit Oldenburg wankt im Oytener Hexenkessel, fällt aber nicht – 7:9

Kramer: „Wir können auf jeden Fall mithalten“

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Verpasste mit dem TVO das Unentschieden: Marco Gluza.

Kreis-Verden - Von Kai Caspers. OytenKreis-Verden - Von Kai Caspers. Vier Stunden lang leisteten die TT-Herren des TV Oyten dem großen Favoriten SG Schwarz-Weiß Oldenburg erbitterte Gegenwehr. Doch am Ende hat alles nichts genutzt, mussten sich die Gastgeber unglücklich mit 7:9 geschlagen geben. Dabei hatte es beim 7:5 noch ganz danach ausgesehen, als sollte der Aufsteiger für den ersten Paukenschlag in der Verbandsliga sorgen können.

„Auch wenn die Oldenburger nicht zu den Teams gehören, mit denen wir uns im Kampf um den Klassenerhalt messen müssen, sind wir natürlich ziemlich enttäuscht. Allerdings hat das Spiel ganz klar gezeigt, dass wir in der Liga auf jeden Fall mithalten können. Das macht uns Hoffnung für die nächsten Begegnungen gegen die direkten Konkurrenten“, gab es für TVO-Kapitän Fabian Kramer auch jede Menge positive Dinge.

Auch wenn die Oytener zunächst mit 2:5 in Rückstand gerieten, war es von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Denn nicht nur das Doppel Feldt/Kramer, sondern auch Rico Buchholz und Marco Gluza unterlagen trotz guter Leistungen jeweils erst im fünften Satz. Das untere Paarkreuz läutete dann die stärkste Phase der Gastgeber ein. Fabian Kramer ließ gegen Frers nichts anbrennen und auch Arne Fichtner demonstrierte beim 11:5 im fünften Satz gegen Barrenschee Nervenstärke – 4:5. Für den ersten Ausgleich zeichnete Peter Igel verantwortlich. Im Spitzenspiel gegen Oldenburgs Stang musste Oytens Abwehrkünstler jedoch alles zeigen, ehe er die Partie nach einem 1:2-Rückstand noch drehen konnte. Und es wurde noch besser. Auch Rico Buchholz behauptete sich in einem hochklassigen Match gegen Mudroncek im fünften Satz mit 11:5 und nährte nach dem 6:5 die ersten Hoffnungen des TVO auf eine Überraschung. Als Marco Gluza im Anschluss gegen Schnabel durch ein beeindruckendes Offensivfeuerwerk auf 7:5 erhöhte, mutierte die Oytener Halle vollends zum Hexenkessel. Die Ernüchterung – sie ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Fabian Kramer dominierte gegen Barrenschee zwar alle drei Sätze, doch erfolgreich war er nicht – 9:11, 9:11, 11:13. Dabei verspielte der Oytener Kapitän im zweiten Satz eine 9:5-Führung. „Das darf mir einfach nicht passieren“, haderte Kramer mit seinem Spiel. Da auch Arne Fichtner in vier Sätzen gegen Frers unterlag, lag es nun an Igel/Buchholz dem TVO im Schlussdoppel zumindest noch das Unentschieden zu retten. Dabei lieferten sich die Oytener einmal mehr ein Duell auf Augenhöhe mit Mudroncek/Schnabel. Letztlich hatten die Oldenburger in den entscheidenden Momenten jedoch die besseren Antworten parat und behaupteten sich mit 11:9, 5:11, 11:9, 13:11 zum bitteren 7:9-Endstand für den TVO.

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