TT-Landesligist TV Oyten gewinnt auch den Hit gegen Lachendorf / Marco Gluza in Galaform

Erst Fichtner beendet den Krimi – 9:6

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Auch wenn sich Fabian Kramer (links) und Jonathan Feldt geschlagen geben mussten, zeigten sie eine gute Leistung.

Oyten - Zum Abschluss der Hinrunde feierte Tischtennis-Landesligist TV Oyten einen hart erkämpften 9:6-Erfolg im Spitzenspiel über den TuS Lachendorf. Das Team um Kapitän Frank Müller blieb damit ohne Niederlage (17:1-Punkte) und hat als Herbstmeister mindestens fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten.

„Das war noch mal ein hartes Stück Arbeit. Lachendorf hat uns wirklich alles abverlangt“, zollte Frank Müller der guten Leistung der Gäste seinen Respekt. „Mit der Hinrunde sind wir natürlich sehr zufrieden. Jetzt wollen wir auch in die Verbandsliga aufsteigen und werden alles dafür geben, dass wir unsere Position in der Rückrunde auch verteidigen.“

Die Partie gegen den Tabellendritten aus Lachendorf – sie war einmal mehr nichts für schwache Nerven. Schon die Doppel hatten es in sich. Nachdem Peter Igel und Frank Müller ihre Farben wie gewohnt in Führung gebracht hatten, unterlagen Jonathan Feldt und Fabian Kramer in vier Sätzen zum 1:1. Was folgte, war der erste Krimi. Marco Gluza und Arne Fichtner benötigten etliche Matchbälle, ehe das 11:5, 8:11, 15:13, 20:18 gegen Neubert/Nähle perfekt war – 2:1. Die Ernüchterung ließ aber nicht lange auf sich warten. Obwohl TVO-Spitzenspieler Peter Igel immer darauf hingewiesen hatte, dass auch seine Serie mal reißen könnte, vermochte auf Oytener Seite daran niemand so recht glauben. Doch der Ex-Oberligaspieler Andreas Gerow auf Seiten der Lachendorfer hatte das richtige Konzept gegen das Abwehrspiel von Igel und behauptete sich in drei Sätzen und glich damit zum 2:2 aus. „Ich habe schon öfter gegen Peter gespielt. Daher wusste ich genau, was mich erwartet“, gab Gerow zu verstehen. Eine beeindruckende Vorstellung lieferte dafür Marco Gluza ab, der Lachendorfs Spitzenspieler Kunz in drei Sätzen von der Platte fegte. Im weiteren Verlauf der ersten Einzelrunde gewannen Kramer und Müller, während sich Feldt und Fichtner geschlagen geben mussten – 5:4.

Gut erholt von seiner ersten Niederlage zeigte sich dann Peter Igel und gewann 3:0 gegen Kunz. Was Gluza dann gegen Gerow zeigte – es war schlichtweg beeindruckend. Der Lachendorfer konnte spielen was er wollte, Gluza hatte immer die passende Antwort und sorgte durch das 3:0 für das 7:4. Für das vorzeitige Unentschieden zeichnete Jonathan Feldt verantwortlich, der sich nach dem 9:11 gegen Taubert ganz erheblich steigerte und noch in vier Sätzen zum 8:4 triumphierte. Dramatik pur jedoch im unteren Paarkreuz. Wieder einmal ging es für Müller und Fichtner in den fünften Satz. Dabei wehrte Müller zunächst einige Matchbälle ab, um dann aber fünf eigene nicht zu nutzen – 13:15. Nur gut, dass es Arne Fichtner besser machte. Nachdem Stradtmann gegen ihn beim 12:11 einen Fehlaufschlag produzierte, behauptete sich der Oytener unter großem Jubel der anwesenden Fans mit 14:12 zum hart erkämpften Endstand von 9:6.

kc

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