TT-Landesligist TV Oyten deklassiert Verfolger Westercelle – 9:1 / Meisterschaft scheint entschieden

Kramer: „Wenn‘s läuft, dann läuft‘s“

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Oytens Jonathan Feldt (links) und Fabian Kramer präsentierten sich in beeindruckender Form im Gipfeltreffen mit Verfolger Westercelle. Das TVO-Duo entzauberte das Spitzendoppel der Gäste in drei Sätzen und setzte damit ein echtes Signal.

Oyten - Von Kai Caspers. Nach dem beeindruckenden 9:1-Erfolg im Spitzenspiel über Verfolger VfL Westercelle II scheint die Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft in der Tischtennis-Landesliga gefallen. „Das lassen wir uns jetzt sicher nicht mehr nehmen. Alles andere als der Aufstieg in die Verbandsliga wäre jetzt auch eine große Enttäuschung“, nahm Oytens Kapitän Frank Müller die vorzeitigen Glückwünsche des unterlegenen Konkurrenten zum Titel auch gerne entgegen.

Wer nach dem verwandelten Matchball zum 9:1-Endstand von Oytens Spitzenspieler Peter Igel gegen Andres Oetken (11:7, 13:11, 11:9) aber eine ausgelassene Jubelarie der Gastgeber erwartet hatte, der wurde eines Besseren belehrt. Trotz der Galavorstellung wirkten die Gastgeber fast schon ein wenig unterkühlt. Für Müller jedoch alles andere als verwunderlich: „So ein Ergebnis war im Vorfeld nicht zu erwarten gewesen. Natürlich hatte ich mit einem Sieg spekuliert. Aber das es dann so laufen wird – einfach unfassbar!“

Und der Oytener Kapitän war beileibe nicht der einzige, der sich in Anbetracht des Verlaufs der Partie immer wieder verwundert die Augen reiben musste. Das erste Break gelang dem Tabellenführer schon in den Doppeln. Während Igel/Müller ihrer Favoritenrolle gegen Weber/Semke in vier Sätzen gerecht wurden, gingen Jonathan Feldt und Fabian Kramer gegen das Spitzendoppel der Gäste mit Oetken/Semke doch als Außenseiter ins Rennen. Doch das TVO-Duo zeigte passend zur Bedeutung der Partie seine bis dato beste Saisonleistung und triumphierte in drei glatten Sätzen (11:9, 11:3, 11:2) zum 2:0. Da auch Marco Gluza/Arne Fichtner erfolgreich waren und Igel im Anschluss auf 4:0 erhöhte, war es schon frühzeitig um die Moral der Gäste geschehen. Zwar musste sich Gluza im Anschluss knapp in vier Sätzen gegen Oetken geschlagen geben, doch alle anderen Begegnungen endeten deutlich zugunsten des TVO. „Wenn es erstmal läuft, dann läuft es eben. Solange sich bei uns jetzt keiner mehr verletzt, ist das Thema Titel für mich auch durch“, wollte sich auch Oytens Fabian Kramer mit keinen Eventualitäten mehr beschäftigen. Dem konnte Frank Müller nur zustimmen: „Natürlich haben wir mit der Partie in Ritterhude und dem Heimspiel gegen Hambergen noch zwei harte Aufgaben vor uns. Aber bei nun sechs Punkten Vorsprung und unserem guten Spielverhältnis können wir uns vermutlich sogar noch drei Niederlagen leisten. Bei unserer aktuellen Form gehe ich davon aber nicht von aus.“

Schon einen Tag vor dem Duell gegen Verfolger Westercelle hatten die Oytener gegen Schlusslicht Himbergen beim 9:0 die Höchststrafe verhängt. Die Gäste, die gleich mit zwei Ersatzspielern angetreten waren, standen von Beginn an auf verlorenem Posten. Am Ende gestattete der designierte Verbandsligist dem Aufsteiger gerade einmal fünf Satzgewinne. Von daher wollte Müller auch keine großen Worte über die Partie verlieren: „Die Gäste haben sich nicht hängen lassen. Dennoch gab es für sie nichts zu holen.“

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