TT-Landesligist beseitigt durch 9:3 über Hambergen letzte Zweifel / Müller: Das ist einfach überragend

Der TV Oyten ist am Ziel – Meister

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Am Ziel angekommen: Arne Fichtner, Frank Müller, Jonathan Feldt, Fabian Kramer, Marco Gluza und Peter Igel (von links) sicherten sich durch Siege über Buchholz (9:2) und Hambergen (9:3) vorzeitig die Meisterschaft in der Tischtennis-Landesliga und steigen damit in die Verbandsliga auf.

Oyten - Es ist geschafft: Die TT-Herren des TV Oyten stehen nach zwei Siegen über den TSV Buchholz 08 (9:2) und dem FC Hambergen (9:3) vorzeitig als Meister der Tischtennis-Landesliga fest. Damit krönte das Team um Kapitän Frank Müller eine überragende Saison und machte mit dem Verbandsliga-Aufstieg den bis dato größten Erfolg der Oytener Vereinsgeschichte perfekt.

„Das ist einfach nur überragend. Natürlich hatten wir im Vorfeld mit einem Platz in der Spitzengruppe geliebäugelt. Aber das sich das dann so gut für uns entwickeln würde – damit hatten wir sicher nicht gerechnet“, verdeutlichte Müller. „Letztlich sind wir aber der verdiente Meister, da wir im Gegensatz zu unseren direkten Konkurrenten aus Ritterhude und Westercelle etwas konstanter gespielt haben“, war das für Oytens Kapitän der entscheidende Unterschied.

Im Spiel gegen Buchholz sorgten die Gastgeber sofort für klare Verhältnisse. Allerdings waren die Gäste auch gleich mit drei Ersatzspielern angetreten, wobei die Positionen eins bis drei fehlten. Daher war das schnell 5:0 keine Überraschung. Im Anschluss mussten sich jedoch Jonathan Feldt und Fabian Kramer jeweils 7:11 im fünften Satz geschlagen geben – 5:2. Doch mehr ließen die Oytener nicht zu. Frank Müller, Arne Fichtner, Peter Igel und Marco Gluza gewannen mühelos zum 9:2.

Nur einen Tag später ging es für den TVO gegen Hambergen. Dabei war die Ausgangslage klar. Um den Titel vorzeitig perfekt zu machen, benötigten die Gastgeber lediglich sechs Punkte. Dennoch war allen Spielern trotz der optimalen Ausgangslage im Vorfeld eine gewisse Nervosität deutlich anzumerken. Die wurde nach den Doppeln auch nicht geringer, denn die Oytener sahen sich etwas überraschend einem 1:2 gegenüber. Auch TVO-Spitzenspieler Peter Igel musst sich im Anschluss gegen Schlede mächtig strecken. Ab dem dritten Satz war Igel dann aber im „Tunnel“ und glich in vier Sätzen (11:4, 6:11, 11:5, 11:6) zum 2:2 aus. „Da musste ich schon alles abrufen. Denn Christian hat erneut gezeigt, dass er gut gegen Abwehrspieler spielen kann“, zollte Igel der Leistung seines Gegners Respekt. Der erneute Rückstand ließ aber nicht lange auf sich warten. In einem Duell auf Augenhöhe schien Marco Gluza gegen Spiewack beim 4:0 im fünften Satz bereits auf einem guten Weg. Doch Hambergens Spitzenspieler steigerte sich und triumphierte noch mit 11:8 zum 2:3. In der Folge demonstrierten die Oytener jedoch enormen Kampfgeist und zogen dem FC damit den Zahn. Ersatzspieler Johannes Wrede, der im zweiten Satz gegen Steffens ein 4:10 noch in ein 13:11 drehte, sorgte dann unter großem Jubel der zahlreichen Zuschauer für das 6:3 und machte die Meisterschaft damit endgültig perfekt. Fabian Kramer blieb es dann vorbehalten, mit seinem 3:2-Erfolg über Tietjen für den 9:3-Endstand zu sorgen, ehe im Anschluss sofort die Meister-Shirts übergezogen und die Party eingeläutet wurde.

kc

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