TT-Intercup: Verbandsligist TV Oyten verlangt Ingré alles ab / Drinkmann: „Tollen Kampf geliefert“

2:4 – aber kein Grund zur Trauer

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Seine knappe Niederlage im fünften Satz besiegelte das Aus im Intercup für die TT-Herren des TV Oyten: Marco Gluza.

Oyten - Die zweite Runde im Intercup – sie war gleichzeitig auch schon Endstation für die TT-Herren des TV Oyten. Beim franzözischen Vertreter Ingré musste sich der Verbandsligist trotz einer starken und überzeugenden Leistung am Ende knapp mit 2:4 geschlagen geben.

Die Enttäuschung hielt sich auf Seiten des TVO jedoch in Grenzen. „Ich denke, dass wir die Halle hoch erhobenen Hauptes verlassen können. Wir haben den guten Franzosen alles abverlangt. Leider hat uns in den entscheidenden Phasen das nötige Quäntchen Glück gefehlt“, wäre für TVO Team-Manager Björn Drinkmann ansonsten auch der Einzug in die dritte Runde möglich gewesen. Und weiter: „Diese Leistung gilt es nun mit in die Liga zu nehmen, um eventuell doch noch den anvisierten Klassenerhalt zu realisieren.“

Der Auftakt in Ingré – er verlief alles andere als plangemäß für den TVO. Hatten die Gäste insgeheim auf einen Erfolg von Peter Igel gehofft, musste sich Oytens Spitzenspieler in vier Sätzen gegen Christophe Raynal geschlagen geben. „Irgendwie hatte ich den Eindruck, als würde Raynal jeden Tag gegen Abwehrspieler trainieren. Das war richtig gut“, erkannte Drinkmann die Leistung des Franzosen neidlos an. Dramatik pur dann im zweiten Einzel. Beim Stand von 7:7 im fünften Satz nahm Oytens Rico Buchholz gegen Xavier Raynal eine Auszeit und legte dann ein 8:7 vor. Im Anschluss hat der Franzose in einem spektakulären Ballwechsel nicht nur das bessere Ende auf seiner Seite, sondern gewinnt auch den Satz mit 11:9 zum 2:0. Für neue Hoffnung sorgte Marco Gluza, der sich in vier Sätzen gegen Benoit Jardin behauptete. Im Doppel hatten die Gastgeber erneut das bessere Ende auf ihrer Seite. Denn trotz einer guten Leistung unterlagen Gluza/Buchholz gegen die Raynal-Brüder 9:11, 11:13, 9:11 – 1:3. Peter Igel verkürzte dank einer Energieleistung und einem 11:7 im fünften Satz zwar noch einmal auf 2:3, doch das 2:11 von Marco Gluza im Entscheidungssatz gegen Christophe Raynal besiegelte die Oytener 2:4-Niederlage.

Dennoch zog Drinkmann ein positives Fazit: „Das war eine tolle Erfahrung für uns. Schließlich haben wir Ingré vor den vielen Zuschauern nicht nur einen packenden Kampf geliefert, sondern wurden darüber hinaus auch glänzend aufgenommen von den sympathischen Franzosen.“

kc

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