TT-Damen starten gegen Stendorf in Verbandsliga-Saison / „Nicht chancenlos“

Mission Klassenerhalt: Meier Holtums neue Nummer eins

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Jetzt Holtums Spitzenspielerin: Anja Meier geht als neue Nummer eins in die Verbandsliga-Saison.

Holtum (geest) - Sie waren sportlich in die Landesliga abgestiegen – und dennoch starten die Tischtennis-Damen des TSV Holtum (Geest) als Verbandsligist auch in diese Saison. „Es wurde ein Platz frei. Wir haben einstimmig beschlossen, dass wir diese Gelegenheit wahrnehmen. In der Zusammensetzung der Liga haben wir nicht so weite Fahrten“, erläutert Heike Wahlers vorm ersten Match am Sonnabend (15 Uhr, Halle Kirchlinteln) gegen den FSC Stendorf.

Da aus der Oberliga nur SV 28 Wissingen in diese Staffel runter kam, keine Mannschaft die Aufstiegsrelegation bestreiten wollte und der Dahlenburger SK – das wäre eine weite Reise gewesen – zurückgezogen hat, rutschte sogar noch der TuS Kirchwalsede als Landesliga-Dritter in die Verbandsliga. „Daher sehen wir uns nicht chancenlos. Wir werden uns auf jeden Fall wehren, obwohl es wieder schwer werden wird,“ geht Holtums Mannschaftsführerin die Mission Klassenerhalt nicht ohne Hoffnungen an.

Jedoch mit einer neuen Nummer eins: Anja Meier hatte sich einen so starken Wert erarbeitet, dass sie an die Top-Position rückt. Corinna Völker folgt an zwei, Heike Wahlers an drei. Die „Zurückstufung“ nach 18 eher schwach gespielten Monaten sieht Wahlers selbst als positiv für die Truppe, „wenn ich gut in die Saison komme und hier meine Punkte hole.“ Im Training läuft es jedenfalls schon prima, Ballgefühl und Kampfgeist werden immer besser. Nur Kondition muss die ehemalige Nummer eins noch aufholen. Hinter ihr stehen Birte Wacker an vier, Susanne Hoßfeld an fünf und Mareike Puvogel an sechs.

Aus dem Sextett fällt Hoßfeld fürs Stendorf-Match am Sonnabend krank aus, Wacker ist fraglich. Somit werden Meier/Wahlers und Stammdoppel Völker/Puvogel spielen. Wenn dann Hoßfeld mitwirkt, ist sie an der Seite von Wahlers als Duo gesetzt. Stendorf reist Sonnabend als Vizemeister favorisiert an – Wahlers sieht ihr Team dennoch motiviert: „Wir freuen uns darauf. Entscheidend wird, wie die jungen Spielerinnen an eins und zwei gegen uns klarkommen.“

vde

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