Offensivfußballer will es noch einmal wissen

TSV Ottersberg holt Enes Acarbay zurück

Enes Acarbay kehrt erneut zum Landesligisten TSV Ottersberg zurück.
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Enes Acarbay kehrt erneut zum Landesligisten TSV Ottersberg zurück.

Drilon Demaku, sportlicher Leiter des Fußball-Landesligisten TSV Ottersberg, konnte am Sonnabend in Enes Acarbay einen weiteren, hochkarätigen Neuzugang vermelden und macht im folgenden Artikel deutlich, wohin die Reise des Wümme-Klubs zukünftig gehen soll.

Ottersberg – Fußball-Landesligist TSV Ottersberg hat in seiner Kaderplanung für die kommende Saison einen weiteren Schritt nach vorn gemacht. So verkündete der sportliche Leiter Drilon Demaku am Sonnabend, dass sich nicht nur Mittelfeld-Routinier Enes Acarbay zu einer Rückkehr an die Wümme entschieden hat, sondern auch Ogur Beslenmis (26) vom VfL Visselhövede sowie der junge Tom Luca Hügen (19) vom TV Oyten zukünftig das grün-weiße Trikot tragen werden.

Auch Beslenmis und Hügen kommen

Der 29-jährige Acarbay und der TSV Ottersberg – das ist irgendwie eine ganz spezielle Bindung. Im Juli 2011 schloss sich der Deutsch-Türke erstmals dem Wümme-Klub an, wechselte damals aus der U19 des FC Oberneuland in den Kreis Verden. In der Folge verließ er den TSV immer wieder einmal, schloss sich ihm aber nach Stippvisiten in der Türkei, beim TB Uphusen, dem Heeslinger SC, dem SV Brake und zuletzt beim SVV Hülsen immer wieder an. Beim Bezirksligisten aus Hülsen währte das Engagement des Offensivfußballers dann nur wenige Monate.

„Stimmt, Enes war das vergangene halbe Jahr in der Türkei. Jetzt ist er aber wieder zurück und war sofort von unserer Idee und unserer neu geplanten Ausrichtung hier in Ottersberg angetan. Er wird unserem neuen Kader mit seiner Erfahrung ungemein guttun“, so Ottersbergs sportlicher Leiter Drilon Demaku, der in dem 26-jährigen Rechtsverteidiger Beslenmis zudem einen alten Bekannten von einem Wechsel in die Landesliga überzeugen konnte. „Ich kenne ihn aus meiner Zeit beim VfL gut. Er hat sich enorm in den vergangenen zwei Jahren entwickelt, hat großes Potenzial. Auch er wird in Zukunft sicherlich eine wichtige Rolle bei uns spielen“, ist Demaku überzeugt.

Die Idee ist es, einfach professioneller zu werden. In allen Bereichen. Nicht nur in der Einstellung, auch in vielen anderen Dingen. Die gesamten Strukturen wollen wir aufforsten. Natürlich nur in dem Rahmen, wie es im TSV Ottersberg möglich sein wird.

Drilon Demaku, sportlicher Leiter TSV Ottersberg

Dem Oytener Nachwuchstalent Tom Luca Hügen traut der sportliche Leiter ebenfalls einiges zu, sagt: „Ein Zehner, der auch hängende Spitze oder Achter spielen kann. Er wird sich an Enes orientieren können, erfüllt genau das Anforderungsprofil, das wir erstellt haben. Wir wollen eine Mischung aus einigen erfahrenen Spielern und vielen Talenten bei uns einbinden.“

Das ist die eine Philosophie, die der TSV Ottersberg in Zukunft vorantreiben will. „Die andere Idee ist es, einfach professioneller zu werden. In allen Bereichen. Nicht nur in der Einstellung, auch in vielen anderen Dingen. Die gesamten Strukturen wollen wir aufforsten. Natürlich nur in dem Rahmen, wie es im TSV Ottersberg möglich sein wird. Da ist es von Vorteil, dass uns das Mike Barten als Coach vorleben kann. Letztlich wollen wir dafür die Rahmenbedingungen schaffen“, verrät der gebürtige Albaner die angestrebte Ausrichtung, wie sie einst zu Oberliga-Zeiten an der Wümme vorherrschte. Was auch heißt, dass sich zukünftig die Trainingshäufigkeit als auch Intensität merklich erhöhen dürfte. „Mindestens drei Einheiten pro Woche. Wenn es geht, vier“, so der Nachfolger von Marcus Bremermann.

Demaku kämpft um Keeper Felix Mindermann

Erst aber einmal gilt es für den neue sportlichen Leiter, einen landesligatauglichen Kader zusammenzustellen. Derzeit beinhaltet dieser 20 Spieler, „am Ende aber ist es das Ziel, jede Position mindest doppelt besetzt zu haben. Eine 25-Mann-Stärke schwebt uns da schon vor“, sagt Demaku, der aus dem alten Kader jetzt auch die Zusagen von Daniel Luckyman, Andi Ramirez und Marcel Brendel erhielt.

Größte Baustelle ist allerdings noch die Torhüterposition. Drilon Demaku: „Auf der hätten wir zu gerne zwei Spieler mit Nummer-1-Potenzial sowie eine starke Nummer zwei. Ich hoffe, ich kann Felix Mindermann noch davon überzeugen, dass auch er unseren Weg mitgehen möchte. Ja, er ist natürlich einer unserer Wunschkandidaten. Zumal er Ottersberger ist und alles mitbringt, um ebenfalls eine Führungsrolle zu übernehmen!“

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