Gastgeber lassen am Sonntag beim 0:5 aber auch alles vermissen / Simon Pals langt dreimal zu

TSV Achim liefert erschreckende Leistung gegen TSV Bassen ab

Bild mit Symbolcharakter: Achims Patrick Ehrhardt liegt am Boden, Bassens Alexandar Nesic ist, wie sein gesamtes Team am Ende, oben auf.
+
Bild mit Symbolcharakter: Achims Patrick Ehrhardt liegt am Boden, Bassens Alexandar Nesic ist, wie sein gesamtes Team am Ende, oben auf.

Achim/Bassen – So hat der TSV Achim wahrlich nichts in der Fußball-Bezirksliga zu suchen. Die Blau-Weißen präsentierten sich am Sonntag beim 0:5 (0:3) auf heimischem Terrain im Nachbarschaftsderby gegen den TSV Bassen wie ein Absteiger, lieferten eine völlig leblose und desolate Leistung ab und waren am Ende mit dem eigentlich deprimierenden Ergebnis noch gut bedient.

Deprimiert war später auch Achims Coach Sven Zavelberg. Der sonst so stimmgewaltige Übungsleiter musste sichtlich nach Fassung und dem richtigen Ton ringen: „Das waren fünf Klassen Unterschied. Unsere Verteidiger habe ich in der Pause gefragt, ob sie eine Allergie gegeneinander haben. Bassen musste ja fast nichts machen, wurde zu Toren regelrecht eingeladen. Die Bälle im Spielaufbau landeten fast alle beim Gegner. Immer wieder haben wir den richtigen Zeitpunkt für den geordneten Pass verpasst. Das i-Tüpfelchen war letztlich die Rote Karte gegen Lewin Peno, die für mich definitiv zu hart war. Aber letztlich passt das nur noch ins Bild!“ Den Platzverweis handelte sich der Achimer nach einem Foul gegen Justin Hülsmann kurz vor dem Abpfiff ein (89.).

Ganz anders war da natürlich die Gemütslage bei Zavelbergs Pendant Dennis Wiedekamp, der nach vielen Rückschlägen in den vergangenen Wochen endlich auch mal mit seinem Team den Lohn für eine sehr vernünftige Leistung abernten konnte: „Wir haben uns von Beginn an gut reingehängt in diese Partie, haben den Gegner sehr früh unter Druck gesetzt und so zu Fehlern gezwungen. Achim hat es sich aber auch selbst enorm schwer gemacht. Der TSV hat uns voll in die Karten gespielt!“ Denn Laufbereitschaft, Passgenauigkeit, Kampfgeist und vor allem die Ballannahme – nichts war bei den Hausherrn vorhanden. So führte die Bassener zur Pause durch Tore von Jonah Schnakenberg (14.) nach einem Konter über Heiko Budelmann, Simon Pals (23.) und Thomas Pfeifer per Kopf nach Pals-Flanke (32.) mehr als verdient, trafen doch Fabian Thiel als auch Heiko Budelmann noch Aluminium.

„Nach der Pause haben wir es dann wenigstens um zwei Prozent besser gemacht“, so Zavelberg, der aber noch zwei weitere Bassener Buden und eine klare Dominanz der Gäste registrieren musste. Beide Male traf erneut Pals (69./83.). Erst legte Schnakenberg mustergültig auf, dann Jonas Lübeck. „Eine absolute Katastrophe, was wir hier abgeliefert haben“, so Achims Keeper Vincent Schicks.

Von Frank Von Staden

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Oytens Julia Otten überzeugt beim 30:26-Erfolg

Oytens Julia Otten überzeugt beim 30:26-Erfolg

Oytens Julia Otten überzeugt beim 30:26-Erfolg
Tim Borm hadert mit der Angriffsleistung

Tim Borm hadert mit der Angriffsleistung

Tim Borm hadert mit der Angriffsleistung
Großer Erfolg für Mailin Meyer in Verden

Großer Erfolg für Mailin Meyer in Verden

Großer Erfolg für Mailin Meyer in Verden
Hülsen 5:0 – aber Maurice Bertram ins Krankenhaus

Hülsen 5:0 – aber Maurice Bertram ins Krankenhaus

Hülsen 5:0 – aber Maurice Bertram ins Krankenhaus

Kommentare