0:5 gegen den FC Worpswede

TSV Achim erhält 90-minütige Lehrstunde

Achims Paul Suarez (13) ackerte viel im TSV-Angriff, konnte sich aber gegen eine gute Worpsweder Defensive nur selten ins Szene setzen.
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Achims Paul Suarez (13) ackerte viel im TSV-Angriff, konnte sich aber gegen eine gute Worpsweder Defensive nur selten ins Szene setzen.

Auf verlorenem Posten standen am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des TSV Achim, die im Heimspiel gegen den in allen Belangen überlegenen FC Worpswede nichts zu bestellen hatten und so auch hochverdient – wie im Vorfeld schon erwartet – mit 0:5 (0:3) unterlagen.

Achim – Nicht den Hauch einer Siegchance hatten an diesem Wochenende die Gastgeber von TSV Achim, die dem Staffelprimus FC Worpswede nur wenig entgegenzusetzen hatten und auch in der Höhe letztlich verdient mit 0:5 (0:3) unterlagen. In den gesamten 90 Minuten, die zu kleinen einer Lehrstunde avancierten, verbuchten die Hausherren nich eine echte Torchance, obwohl sie schon das ein oder andere Mal aussichtsreich Richtung Worpsweder Tor spielten, sich dann aber selbst der Einschussmöglichkeit beraubten, weil entweder der letzte Pass in die Box zu schlampig war oder aber die Konsequenz, die Gier und auch das Durchsetzungsvermögen fehlte. „Worpswede ist nicht unsere Kragenweite. Für uns war es natürlich sehr unglücklich, dass unsere Marschroute nach wenigen Minuten durch das Eigentor von Stefan Schönfeld über den Haufen geworfen war. Danach haben wir uns noch zwei weitere Tore quasi selbst reingelegt. Da muss unser Keeper einfach energischer zu Werke gehen. Das vierte Tor war dann das einzige, das gute herausgespielt war, da ja auch das fünfte von uns selbst ins Tor gelenkt wurde. Aber noch einmal, wir sind derzeit noch nicht so weit. Schwamm drüber und weitermachen heißt es jetzt für uns“, urteilte Achims Coach nach Spielschluss.

Bereits nach fünf Minuten nahm das Unheil seinen Lauf, als ein auf den kurzen Pfosten geschlagener Eckball von Schönfelds Bein Richtung Tor abgefälscht wurde, wo Keeper Vincent Schicks das Leder erst hinter der Linie zu fassen bekam. In der 17. Minute dann der einzig nennenswerte Abschluss der Hausherren im gesamten Spiel, als Florian Ehrhardt das Leder aus rund zwölf Metern am Tor aber weit vorbeijagte. Nach dem 0:2 durch Ampofo reagierte Zavelberg, nahm den angeschlagenen Reza Movafaghi aus der Partie (28.), brachte dafür Fabian Schmidt für die Offensive und stellte hinten von Fünfer- auf Dreierkette um. Viel helfen sollte diese taktische Umstellung aber nicht, fiel doch noch vor der Pause das 0:3 (44.) durch einen weiten Toure-Freistoß, den Marcel Orgel noch irgendwie berührt haben soll.

Nach dem Wechsel versuchten die Hausherren zwar noch einmal alles, um wenigstens ihr Gesicht zu wahren und zeigten auch einige gute Ansätze – mehr dann aber auch nicht wirklich. Zu überlegen waren die Gäste in allen Mannschaftsteilen. Technisch, taktisch als auch spielerisch. So war der zweite Treffer durch Derrick Ampofo nach feiner Vorarbeit von Felix Ambrosi nur eine logische Folge (54.). Letztlich hätte der Sieg die Worpsweder auch noch höher ausfallen können, doch am Ende brachte nur noch Niklas Heitmann das Leder, dessen Schuss noch abgefälscht wurde, im Tor unter (73.).

Von Frank Von Staden

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