Niedersächsischer Fußballverband weist auf Veränderungen hin

Trotz Lockerungen: Freundschaftsspiele noch nicht erlaubt

Ein Fußball liegt im Strafraum..
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Für den Fußball in Niedersachsen ist bei entsprechenden Inzidenzzahlen wieder mehr im Training möglich – Freundschafts- oder Pokalspiele allerdings noch nicht.

Für die Fußballer gibt es in Zeiten niedrigerer Corona-Inzidenzzahlen Lockerungen fürs Training. Der Niedersächsische Fußball-Verband weist aber darauf hin, dass Freundschafts- oder Pokalspiele weiterhin tabu bleiben.

Verden/Rotenburg – Sinkende Inzidenzzahlen ermöglichen in Niedersachsen Lockerungen für den Sport im Freien – jedoch mit einem Aber. Wer schon mit Freundschafts- oder gar Pokalspielen in den kommenden Wochen gerechnet hat, wird enttäuscht. Darauf weist der Niedersächsische Fußballverband (NFV) in seinen aktualisierten Corona-FAQs hin und erklärt, dass „bei einer Inzidenz unter 100 nur in festen Gruppen trainiert werden darf“.

Das ist bei entsprechender Inzidenz erlaubt

Unter 35: Bis einschließlich 18 Jahre: Maximal 30er-Gruppen mit Kontakt, Trainer und 18-Jährige benötigen tagesaktuelle negative Corona-(Selbst-)Tests; ab 19 Jahre: Training mit Personen des eigenen Haushaltes und maximal zwei eines anderen mit Kontakt – oder maximal zehn Personen aus drei verschiedenen Haushalten mit Kontakt, Voraussetzung: Kommune hat „Zehn-aus-Drei-Regel“ zugelassen; gemischte Gruppen oder Gruppen mit Spielern ab 19 Jahre: Zwei Meter Abstand oder zehn Quadratmeter Fläche je Person, mit negativem Test.

Unter 100: Bis einschließlich 18 Jahre: Identisch zu „Unter 35“; ab 19 Jahre: Training mit Personen des eigenen Haushaltes und maximal zwei eines anderen mit Kontakt; gemischte Gruppen oder Gruppen mit Spielern ab 19 Jahre: Wie „Unter 35“

Über 100: „Bundesnotbremse“: Kontaktloser Individualsport (allein, zu zweit oder eigener Haushalt); Kinder bis einschließlich 13 Jahre: kontaktloses Training, maximal Fünfergruppen, Trainer brauchen negativen Corona-Test. Quelle: NFV

Liegt die Inzidenz zwischen 35 und 100 dürfen Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre Kontaktsport in maximal 30er-Gruppen betreiben, Trainer und 18-Jährige benötigen aber einen tagesaktuellen negativen Corona-Test. Erwachsene können in Gruppen mit zwei Meter Abstand oder zehn Quadratmeter Fläche je Person trainieren – Voraussetzung ist ein negativer Test. Selbsttests sind erlaubt, der Vereinsvorstand muss die Ergebnisse dokumentieren und bestätigen.

Weiter gelockert wird der Trainingsbetrieb bei Erwachsenen bei einer Inzidenz unter 35. Lässt die Kommune es zu, dürfen sich dann zehn Personen aus drei verschiedenen Haushalten mit Kontakten zum Training treffen.

Steigt der Inzidenzwert wieder auf über 100, greift die Bundesnotbremse. In diesem Zeitraum ist für Kinder bis einschließlich 13 Jahre kontaktloses Training in maximal Fünfergruppen möglich, Trainer brauchen auch hier das negative Testergebnis. Alle älteren Personen sind auf kontaktlosen Individualsport begrenzt, den sie alleine, zu zweit oder mit Menschen des eigenen Haushaltes ausüben dürfen.

Von Hendrik Denkmann

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