Hülsens Trainer auch nächste Saison

Trio um Twietmeyer bleibt an Bord

Chefcoach über den Sommer hinaus: Jan Twietmeyer macht beim Bezirksligisten SVV Hülsen weiter.
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Chefcoach über den Sommer hinaus: Jan Twietmeyer macht beim Bezirksligisten SVV Hülsen weiter.

Hülsen – Das Trainer-Trio bleibt auch in der kommenden Saison zusammen: Chefcoach Jan Twietmeyer sowie seine beiden Assistenten Benjamin Bauer und Bastian Rosilius haben beim SVV Hülsen jetzt schon ihre Verträge um ein Jahr verlängert.

Doch nicht nur im Bezirksliga-Team der Vorwärtskicker wird auf Kontinuität gesetzt – die sportliche Leitung der zweiten Mannschaft, die in der 1. Kreisklasse eine gute Rolle im Spitzentrio spielt, mit Coach Koray Vurus und Co-Trainer Frank Flegel steht ebenfalls über den Sommer hinaus in der Verantwortung.

„Es war uns wichtig, dass wir das große Ganze im Blick haben, es also auch in der Zweiten so erfolgreich weitergeht. Denn diese Truppe zeigt ebenso spielerische Fortschritte“, erklärte Vereinsboss Uwe Kaiser am Mittwoch auf Nachfrage dieser Zeitung.

„Eine große Wertschätzung meiner Arbeit“

Hoch erfreut zeigte sich Twietmeyer über die Tatsache, dass er die Geschicke des Bezirksliga-Teams weiter federführend leiten darf: „So früh schon Nägel mit Köpfen zu machen, untermauert das Vertrauen, das der Vorstand mir entgegenbringt. Es ist natürlich eine große Wertschätzung meiner Arbeit und der meines kompletten Trainerteams. Dass Benni und Basti dabeibleiben, war mir extrem wichtig.“ Der 33-Jährige musste nicht lange für seine Zusage überlegen, sieht die Ausbildung beileibe noch nicht am Ende. „Ich möchte die junge Truppe gerne weiterentwickeln. Der Grundstein ist zwar gelegt, durch die coronabedingten Unterbrechungen sind wir in dieser Hinsicht jedoch nur halb fertig“, hat der Delmenhorster noch entsprechende Pläne.

Defensiv habe sich die Mannschaft, die das Ticket für die Aufstiegsrunde bei jeder Form der Saisonfortsetzung so gut wie sicher in den Händen weiß, stabilisiert – jetzt gehe es um den nächsten Schritt: „Offensiv haben wir eine Menge Arbeit vor uns, da müssen wir noch die entsprechenden Lösungen entwickeln. Wobei das natürlich wesentlich schwieriger und facettenreicher ist, als sich um die Defensive zu kümmern.“ Um auf einen Aufstieg in die Landesliga zu spekulieren, sieht Twietmeyer zu viele Unwägbarkeiten in der Pandemie, eine Zielsetzung formuliert er trotzdem ziemlich klar: „Wir wollen uns vernünftig etablieren und zu den besten Bezirksliga-Teams zählen.“

Marcel Meyer gibt Signal für Treueschwur

Die sportlichen Perspektiven lieferten der Führungsetage die stichhaltigsten Argumente für eine Ausdehnung der Ende September 2019 begonnenen Zusammenarbeit. Uwe Kaiser: „Jan macht glaubhaft, wo er mit dem Team hinwill, der Draht ist irre gut. Wenn man sieht, dass die Trainingsbeteiligung so hoch ist wie seit Jahren nicht mehr, spricht das eindeutig für das Trio. Also sehen wir überhaupt keinen Grund, dort einen Wechsel vorzunehmen.“ Ein weiterer Faktor für den Boss sei, dass Twietmeyers Zugang vor allem zu den jungen Spielern nicht besser sein könne: „Am Beispiel Ole Sievers, den Jan nach Hülsen holte, lässt sich das eindeutig ablesen.“ Dass der Chefcoach im Februar – wenn es die Pandemie zulässt – seinen B-Lizenz-Lehrgang erfolgreich abschließen will, spräche ebenfalls für ihn.

Was die positiven Erwartungen an die neue Saison untermauert: Hülsens Kader dürfte nahezu komplett zusammenbleiben. Dafür gibt Marcel Meyer das erste wichtige Signal. Das Urgestein, gleichzeitig Leistungsträger und Wortführer, kann sich bestens vorstellen, dem etwas anderen Verein über den Sommer hinaus treu zu bleiben.

Von Ulf Von Der Eltz

Weiter Torwarttrainer: Bastian Rosilius.
Weiter Co-Trainer: Benjamin Bauer.

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