Trio räumt groß ab

Alexa Stais, Harm Lahde und Markus Beerbaum glänzen in Mecklenburg-Vorpommern

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Auch der Thedinghauser Markus Beerbaum überzeugte in Redefin. 

Verden – Beim Internationalen Reitturnier CSI***/CDN in Redefin (Mecklenburg-Vorpommern) sorgten die zur Zeit drei besten Springreiter aus dem Kreis Verden am Schlusstag noch einmal richtig für Furore. Im mit insgesamt 75000 Euro dotierten „Großen Preis“, einer Internationalen Weltranglisten-Springprüfung in zwei Umläufen (1.60 m), belegten die 23-jährige Alexa Stais (Morsum) auf Quintato (0/38,88), Harm Lahde (Varste) auf Oak Grove’s Heartfelt (0/39,85) und Markus Beerbaum (Thedinghausen) auf Cool Hand Luke (0/40,25) die Plätze zwei bis vier hinter dem Sieger David Will (Pfungstadt) auf Spring Dark (0/37,55).

Auch das Preisgeld lohnte sich für dieses Trio, denn Alexa Stais erhielt als Zweite 15000 Euro, Harm Lahde als Dritter 11250 Euro und Markus Beerbaum als Vierter immerhin noch 7500 Euro. Am Schlusstag hatte zuvor Lahde im Finale der Mittleren Tour, einer mit 25000 Euro dotierten Internationalen Weltranglisten-Springprüfung (1.45 m) in zwei Phasen, auf dem elfjährigen Wallach Oak Grove’s Vogelfrei (0/36,99) den zweiten Platz (5000 Euro) hinter dem Schweden Douglas Lindelöw auf Citti (0/35,11) belegt und Markus Beerbaum war im Finale der Youngster Tour, einer Internationalen Springprüfung (1.40) für sieben- und achtjährige Pferde in zwei Phasen, auf der siebenjährigen Stute Chacco’s Lady (0/30,81) ebenfalls Zweiter hinter Felix Haßmann (Lienen) auf SIG Black Panther (0/29,89) geworden.

Auf dem zweiten Platz: Die Südafrikanerin Alexa Stais.

Schon an den ersten beiden Turniertagen war das Terzett aus dem Kreis Verden sehr erfolgreich. Harm Lahde hatte auf der achtjährigen Stute Oak Grove’s Americana die zweite Qualifikation der Youngster Tour, eine Internationale Springprüfung für sieben- und achtjährige Pferde (1.35 m), fehlerfrei in 61,09 Sekunden vor Inga Czwalina (Fehmarn) auf Helga (0/62,61) und Felix Haßmann (Lienen) auf SIG Black Panther (0/63,27) gewonnen. Platz acht ging an Markus Beerbaum (Thedinghausen) auf der siebenjährigen Stute Chacco’s Lady (0/67,64). In der ersten Qualifikation hatte Harm Lahde auf Oak Grove’s Americana (0/65,08) hinter Inga Czwalina auf Helga (0/64,22) und Felix Haßmann auf SIG Black Panther (0/64,93) den dritten Platz belegt. 

In einer weiteren Internationalen Springprüfung (1.45 m) nach Strafpunkten und Zeit belegte der Varster auf der 14-jährigen Stute Oak Grove’s Haertfelt (0/71,10) den zweiten Platz. Er musste sich nur dem Holsteiner Schimmelhengst Clayton (0/66,80) mit dem Österreicher Felix Koller im Sattel geschlagen geben. Platz drei ging an Patrick Stühlmeyer (Oldenburger-Münsterland) auf Chacgrano (0/71,68). Pech hatte hier die 23-jährige Südafrikanerin Alexa Stais, die so erfolgreiche Bereiterin am Stall von Hilmar Meyer (Morsum), auf dem 14-jährigen Oldenburger Hengst Quintato (4/67,78) mit einem Abwurf. Dafür lief es für Alexa Stais prächtig im Speed Derby, der zweiten Quali der Mittleren Tour (1.40 m), denn hier siegte sie auf dem neunjährigen Hengst Flachau (0/59,38) vor Michael Kölz (Leisnig) auf Dubai BLH (0/59,98). 

In der ersten Qualifikation der Mittleren Tour (1.40 m) war Julie Mynou Diederichsmeier (RV Aller-Weser) auf der elfjährigen Stute Quintana (0/58,29) Sechste und Markus Beerbaum (RV Aller-Weser) auf der neunjährigen Stute Casstina H (0/58,44) Siebter geworden. Gewonnen wurde diese Prüfung von Felix Haßmann auf SL Brazonado (0/53,57). In einer Internationalen Weltranglisten-Springprüfung (1.50 m) belegten mit jeweils einem Abwurf im Umlauf Alexa Stais auf Kia V (4/71,82), Markus Beerbaum auf Cool Hand Luke (4/71,87) und Harm Lahde auf Oak Grove’s Vogelfrei (4/72,37 die Plätze zehn bis zwölf, die noch jeweils mit 750 Euro dotiert waren.  

jho

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