Triathletin aus Oyten nicht ganz zufrieden / Aufholjagd zollt ihren Tribut

Mieke Strobach belegt beim DM-Debüt den 16. Platz

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Die Strapazen haben ein Ende: Triathletin Mieke Strobach beim DM-Zieleinlauf in Grimma.

Oyten - Das Debüt bei den Deutschen Meisterschaften im Triathlon – es endete für die Oytenerin Mieke Strobach in Grimma mit dem 16. Platz der weiblichen Jugend B. Letztlich benötigte die 14-Jährige eine Zeit von 39:33 Minuten für die 400 Meter Schwimmen, 12 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer laufen. Auch wenn der Einstand damit gelungen war, zeigte sich Strobach nicht ganz zufrieden, da der abschließende Lauf nicht ganz nach dem Geschmack der Oytenerin verlaufen war.

Insgesamt hatten knapp 50 Triathletinnen für diese DM gemeldet. Und die Bedingungen waren alles andere als einfach, denn schon zum Start um 9 Uhr zeigte das Thermometer 30 Grad an. Da auch das Wasser der Mulde 24 Grad hatte, war der Neoprenanzug deshalb verboten. Alle Teilnehmerinnen starteten aus dem Wasser und mussten zunächst 200 Meter Stromaufwärts bis zum Wendepunkt schwimmen, ehe es dann wieder abwärts ging. Obwohl Landestrainer Andreas Albrecht die 14-Jährige darauf hingewiesen hatte, dass es bei einer DM bereits nach dem Start heftig zur Sache geht, war auch Mieke Strobach etwas überrascht vom Getümmel im Wasser. Daher musste auch sie mal ihre Richtung ändern, da sie ständig eine Hand ins Gesicht bekam. Mit einem Abstand von rund 30 Sekunden stieg sie an Position 18 nach gut sechs Minuten aus dem Wasser. Da Strobach im Anschluss kurz an ihrem Rad vorbei gelaufen war, klappte es nicht ganz mit dem angepeilten schnellen Wechsel. Daher nahm sie das Rennen in der zweiten Verfolgergruppe auf. Dabei galt es einen anspruchsvollem Stadtkurs dreimal über eine Steigung von 9 Prozent und über 500m sowie einige 90 Grad Kurven zu fahren. Nach der ersten Runde hatte sich an der Spitze nichts geändert, doch Mieke Strobach feuerte ihre Mitstreiter auf, noch mehr Druck zu machen und das Loch zu schließen. Und das zahlte sich aus, denn in der Wechselzone zum abschließenden Laufen hatte die 14-jährige Oytenerin mit ihrer Gruppe dank einer Bestzeit von 20:49 Minuten die Lücke zur Spitze geschlossen. Ein Pulk aus 25 Athleten kämpfte damit um den Gesamtsieg. Doch Mieke Strobach spürte schnell, dass sie der Hitze und der Aufholjagd auf dem Rad Tribut zollen musste. Nicht nur ihre Beine wurden schwer, sondern sie hatte auch mit Übelkeit zu kämpfen. Daher konnte sie ihr Laufvermögen über die 2,5 Kilometer nicht abrufen, sondern musste sich regelrecht durchbeißen. Mit ihrer Zeit von 11:42 Minuten blieb die Oytenerin dann auch gut eine Minute unter ihren Möglichkeiten und belegte damit letztlich mit einer Endzeit von 39:33 Minuten einen respektablen 16. Platz. Nachdem sich die junge Triathletin von den Strapazen erholt hatte, zog sie ein kurzes Resümee: „Eine Platzierung unter den ersten zehn wäre drin gewesen.“ Die beiden anderen Triathletinnen aus Niedersachsen Kim Stanienda (41:32) und Farina Ensing (42:27) hatte sie hinter sich gelassen.

kc

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