Traum vom Jackpot geplatzt – 1:4

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Szene mit Seltenheitswert: Uphusens Sebastian Koltonowski (r.) gewinnt mal ein Kopfballduell.

Uphusen - Von Kai Caspers. Der Traum vom Einzug in den DFB-Pokal – er platzte für Fußball-Oberligist TB Uphusen 21 Minuten vor dem Ende der Partie gegen den BSV Rehden.

Verantwortlich dafür war Gäste-Keeper Celio Rocha, der im Halbfinale des NFV-Pokals vor 1500 Zuschauern in der entscheidenden Phase einen Strafstoß von Sedat Yücel parierte und seinem Team damit den Weg zum Jackpot ebnete. „Machen wir da den Ausgleich, gehen wir als Sieger vom Platz“, war TBU-Kapitän Oktay Yildirim der große Frust nach der 1:4 (1:1)-Niederlage ganz deutlich anzusehen.

Eine Aussage, die auch Rehdens Björn Wnuck nicht ganz von der Hand weisen konnte. „In dieser Szene haben wir doppeltes Glück gehabt. Zum einen pariert Celio den Elfmeter und zum anderen muss Francis Banecki nicht mit Gelb-Rot vom Platz. Darüber hätten wir uns nicht beschweren dürfen“, gestand der BSV-Coach ein. Doch zum Ärger der Gastgeber ließ Schiedsrichter Sven Schlickmann die Karte für den Rehdener Ex-Profi stecken. „Das war für mich definitiv eine Fehlentscheidung. Doch wir dürfen uns bei der Vielzahl an Fehlern, und damit meine ich nicht nur den verschossenen Elfmeter, die wir heute gemacht haben, auch nicht beschweren. Für den einen oder anderen war der Druck vor der gewaltigen Kulisse dann wohl doch etwas zu groß“, sprach Uphusens Coach Andre Schmitz dennoch von einem großen Erlebnis für den gesamten Verein.

Der Auftakt war für den TBU alles andere als verheißungsvoll verlaufen. Bereits in der neunten Minute zappelte das Leder zum 0:1 im Netz der Gastgeber. Nach einer abgefälschten Flanke von der linken Seite fühlte sein kein Abwehrspieler für Kifuta Kiala Makangu zuständig und der Rehdener ließ Oliver Blum im Tor der Uphuser mit einem satten Volleyschuss aus spitzem Winkel keine Abwehrchance. Doch als hätten die Gastgeber nur darauf gewartet, fanden sie nach dem Rückstand deutlich besser ins Spiel. Kam Bastian Helms nach einem Querpass von Saimir Dikollari (10.) noch einen Schritt zu spät, erreichte die Stimmung nur wenig später ihren vorläufigen Siedepunkt. Sebastian Koltonowski schickte Saimir Dikollari mit einem langen Ball auf die Reise und Uphusens Goalgetter spielte zunächst BSV-Keeper Rocha aus und traf zum umjubelten 1:1. Danach verflachte die Partie jedoch zusehends, da beide Teams in erster Linie mit langen Bällen operierten. Erneut Dikollari hatte in der 37. Minute die Führung auf dem Fuß, fand dieses Mal aber seinen Meister in Rocha.

Nach dem Wechsel der erneute Rückstand unter gütiger Mithilfe von Mateusz Peek. Nach einem langen Ball hatte der TBU-Innenverteidiger eigentlich schon alles unter Kontrolle. Doch anstatt kompromisslos zu klären, wollte Peek die Situation gegen Makangu im eigenen Strafraum spielerisch lösen und leistete sich nach dem folgenden Ballverlust ein völlig überflüssiges Foul – Strafstoß. Diesen verwandelte Danny Arend sicher zum 1:2 (60.). Nachdem Sedat Yücel dann auf der Gegenseite vom Punkt Nerven gezeigt hatte, sorgte Christian Hegerfeld in der 74. Minute für die Vorentscheidung. Aus 18 Metern traf er per Freistoß zum 1:3, wobei Uphusens Keeper Oliver Blum keine gute Figur machte. Doppelt bitter für den TBU, da dem Freistoß eine klare Schwalbe von Makangu vorausgegangen war. Damit war es auch endgültig um die Moral der Gastgeber geschehen, die zudem in der zweiten Hälfte deutlich hinter den eigenen Möglichkeiten geblieben waren. Das 1:4 (83.) durch den eingewechselten Erdin Ramic störte am Ende auch so wirklich niemanden mehr.

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