Aus der Traum: Hülsen verliert Relegations-Finale gegen Bremervörde / Clausen: „Neuer Anlauf“

Söhn schmeißt alles rein – aber 2:3

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Die letzte Chance: Hülsens Eike Söhn (l.), bedrängt von Bremervördes Martin Behrendt, scheiterte. Fotos (2): von der Eltz

Aus Wörpedorf Berichtet - Ulf von der EltzFür den Ältesten war es besonders bitter. Jens Baltrusch fand jedoch so ziemlich als erster Hülsener die Fassung wieder: „Schade, wir haben uns die Tore selber eingeschenkt, besaßen am Schluss sogar noch die Chance zur Verlängerung.“ So aber zerplatzte der Traum des SV Vorwärts vom Aufstieg in die Bezirksliga wie eine Seifenblase – mit 2:3 (2:3) verlor die Clausen-Elf am Sonntag in Wörpedorf das Relegations-Finale gegen den Bremervörder SC.

Der 39-Jährige konnte sich also nicht mit dem großen Triumph in die Altliga verabschieden, sein letzter Auftritt („jetzt kommt die Familie zu ihrem Recht“) geriet zur Enttäuschung. „Katze“ nahm es sportlich: „Letztlich haben wir uns viel zu langsam vom Ball getrennt und dadurch die Treffer kassiert. Zwar zeigte der Schiri keine gute Leistung, aber wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“

Viele Weißhemden fühlten sich von Nikolas Wilckens (Hollenstedt) benachteiligt, die Schimpftiraden hatten sogar Rote Karten für Marcel Meyer (80.) sowie Tugay Dogru nach Abpfiff zur Folge. Schon in der dritten Minute zeigte der Unparteiische nach einem Foul von Sean Ramires Al-Kaledi auf den Elfmeterpunkt, Pascal Steingröver ließ sich die Chance zum 1:0 für den BSC nicht nehmen.

SVV-Coach Cord Clausen sah nicht im Referee den Schuldigen: „Das Foul war einfach dumm. Ebenso wie das vor dem zweiten Gegentor.“ Den Freistoß zirkelte Alexander Ströha zum 2:1 über die Mauer in den Winkel (29.). Zwischenzeitlich hatte Dogru ein starkes Solo gegen vier Verteidiger mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1 gekrönt (15.). Auch den abermaligen Rückstand steckte der Vize-Meister der Kreisliga Verden weg: Nach Nurkovic-Freistoß köpfte der aufgerückte Lasse Gehlich zum 2:2 ein (36.).

Aber der SVV kassierte noch vor der Pause den dritten Nackenschlag. Einmal mehr wurde das Leder in der eigenen Hälfte verloren, Marcel Meyer ließ Justin Brünjes gewähren, dessen Flachschuss zum 3:2 ins untere Eck zischte (43.). Die Bremervörder hatten zwar wie erwartet kompakt gestanden, überraschten die Vorwärts-Kicker jedoch mit schnellen Angriffen. Die brauchten in Hälfte zwei zu lange, um auf Touren zu kommen – auch weil Baltrusch früh mit verletzter Leiste vom Feld ging (51.). So durfte Bremervörde die Führung verwalten, der überglückliche Coach Michael Witt nannte den Knackpunkt: „Lasse Hohmeyer hat nach der Pause den gefährlichen Marcel Meyer abgemeldet, dazu hatten wir Dogru im Griff.“

Chancen für Hülsen ergaben sich so erst in der Schluss-Viertelstunde, aber der starke BSC-Keeper Pipiska rettete gegen Dogrus Kopfball (75.) – und wurde endgültig zum Matchwinner, als er zweimal gegen Eike Söhn, der noch einmal alles reinschmiss, abwehrte: Kopfball (83.) sowie Schuss aus acht Metern (86.). Damit war Hülsens Traum ausgeträumt, Coach Clausen schaltete jedoch schnell in den Angriffs-Modus: „Klar sind wir jetzt erst einmal brutal gestoppt worden. Aber nächste Saison starten wir einen neuen Anlauf.“

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