Trainingsfrei zur Belohnung

Feierte mit der SG den vorzeitigen Klassenerhalt: Steffen Fastenau. Foto: Hägermann

Es ist geschafft! Zwei Spieltage vor Saisonende beseitigte Handball-Oberligist SG Achim/Baden endgültig die letzten noch geringen Zweifel am Klassenerhalt durch einen ungefährdeten 30:17 (14:10)-Erfolg im Derby über die SG HC Bremen/Hastedt.

VON KAI CASPERS

Achim/Baden – Noch im Vorfeld hatte Tobias Naumann die Partie zu einem Abstiegsendspiel ausgerufen und vor dem Lokalrivalen aus Bremen gewarnt. Das erwies sich letztlich jedoch als völlig unbegründet. Denn das junge Team aus Hastedt vermochte den Gastgebern nur bedingt Paroli zu bieten. Das lag jedoch nicht unbedingt an der eigenen Stärke, sondern war in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass die Gastgeber in den ersten 25 Minuten zu fehlerhaft agierten. „Zu Beginn haben wir uns einige Fehler zu viel erlaubt. Doch in der zweiten Halbzeit haben wir dann alles im Griff gehabt, denn Hastedt hat da überhaupt keine Mittel mehr gegen uns gefunden“, resümierte SG-Trainer Naumann. „Daher konnte ich auch frühzeitig allen Spielern ihre Anteile geben, ohne das es dadurch zu einem Bruch gekommen ist.“

Der Auftakt der Partie – er gehörte zunächst Arne von Seelen. Parierte der SG-Torhüter zunächst einen blanken Wurf der Gäste, war er im Anschluss auch bei einem Siebenmeter von Ole Fietze zur Stelle. Allerdings vermochten seine Vorderleute daraus kein Kapital zu schlagen, da es im Abschluss doch etwas an der nötigen Feinjustierung haperte. Nicht von ungefähr dauerte es dann auch bis zur fünften Minute, ehe der der auffällig agierende Marvin Pfeiffer für den ersten SG-Treffer sorgte – 1:1. In der Folge ging das Naumann-Team zwar mit 4:2 (10.) durch Joost Windßus in Führung, doch die Gäste kamen immer wieder zum Ausgleich. Das änderte sich erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit. Nachdem Michele Zysk das 13:10 markierte hatte, machte SG-Keeper Arne von Seelen bei einem Siebenmeter der Gäste Platz für Olaf Sawicki. Und Sawicki parierte den Wurf von Marten Franke und blieb fortan zwischen den Pfosten. „Arne hatte das schon sehr gut gemacht. Doch Olaf war sogar noch einen Tick stärker“, lobte Naumann sein Torhüter-Duo.

In der zweiten Hälfte wurde dann sehr schnell deutlich, dass das junge Team der Gäste der SG nicht mehr viel entgegensetzen kann. „Hastedt hat genau das gespielt, was wir erwartet haben. Und dafür hatten wir einen guten Plan, der letztlich voll aufgegangen ist“, freute sich Naumann. Als Kevin Podien einen Ball vom eigenen Kreis ins leere Bremer Tor zum 17:11 warf und Joost Windßus, Steffen Fastenau mit einer Fackel in den Knick sowie Florian Block-Osmers auf 20:11 (44.) stellten, war frühzeitig die Entscheidung gefallen. Was folgte, war ein lockres Schaulaufen der Achim/Badener gegen nun auch aufsteckende Gäste. Apropos Auslaufen: Das kann die Naumann-Truppe Montagabend ganz in Ruhe in Eigenregie machen, wenn sie will. Denn vom SG-Coach gab es nach dem Sieg trainingsfrei!

SG Achim/Baden: von Seelen, Sawicki - Block-Osmers (5), Borchert (1), Wolters (1), Zysk (4), Podien (5/2), Windßus (2), Fastenau (3), Pfeiffer (3), Meyer (1), Dreyer (2/2), Balke (1), Schmidt (1).

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bilder: Bayern gewinnt irres Pokalspiel gegen Bremen

Bilder: Bayern gewinnt irres Pokalspiel gegen Bremen

Bayern gewinnen packendes Halbfinale mit 3:2 gegen Bremen

Bayern gewinnen packendes Halbfinale mit 3:2 gegen Bremen

Fotostrecke: Adrenalin pur! Auf die Ekstase folgt der Elfer-Schock

Fotostrecke: Adrenalin pur! Auf die Ekstase folgt der Elfer-Schock

Informa 2019: Die ersten Aussteller richten sich ein

Informa 2019: Die ersten Aussteller richten sich ein

Meistgelesene Artikel

Nahe dran an der Perfektion

Nahe dran an der Perfektion

Schock in der Nachspielzeit – 2:2

Schock in der Nachspielzeit – 2:2

David Airich: Der bescheidene Leader

David Airich: Der bescheidene Leader

Lindhorst-Aus hinterlässt Geschmäckle

Lindhorst-Aus hinterlässt Geschmäckle

Kommentare