Trainerin sagt HSG für die neue Saison zu

Svenja Vast gibt das richtige Signal – 20:16

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HSG-Trainerin Svenja Vast

Verden - Während Handball-Kreisoberligist TSV Kirchlinteln dem Titel nach dem 29:24 in Bruchhausen-Vilsen einen großen Schritt näher gekommen ist, feierte Cluvenhagen/Langwedel mit dem 20:16 über Bremen-Ost einen ganz wichtigen Erfolg. Weiter nicht auf die Beine kommt dagegen der TB Uphusen, der unnötig gegen Sottrum verlor.

HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf - TSV Kirchlinteln 24:29 (14:13). Zunächst hatten die Gäste in erster Linie mit der Nervosität zu kämpfen. „Wir haben in der Deckung keinen Zugriff gefunden und uns zu viele technische Fehler geleistet“, verdeutlichte Trainer Sven Aschmies nach dem 7:11 (18.). Zur Pause hatte der Favorit beim 13:14 aber zumindest den Anschluss geschafft. „Gut war, dass wir uns auch durch den Rückstand nicht aus der Ruhe haben bringen lassen“, freute sich Aschmies über den großen Schritt in Richtung Titelgewinn. Im zweiten Abschnitt hatte der Tabellenführer auch seine Deckung besser sortiert und führte 17:16 (35.). Als den Gästen dann über Konter fünf Tore in Folge zum 22:16 (42.) gelangen, ließ das Team um die elffache Torschützin Merle Lühmann im Anschluss nichts mehr anbrennen. Bereits im nächsten Spiel können Kirchlintelns Damen nun im Derby gegen die SG Achim/Baden ihr Meisterstück machen.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - SG Bremen-Ost 20:16 (8:9). Vor dem Anpfiff gab Trainerin Svenja Vast dem Bitten ihrer Spielerin nach und sagte für ein weiteres Jahr zu. Scheinbar war das genau der richtige Motivationsschub. Denn der Sieg war ein Big Point zum richtigen Zeitpunkt. Großen Anteil daran hatte die offensive 4:2-Deckung, mit der die Gäste einige Probleme hatten. Zudem erwies sich Keeperin Kira Neuhof als sicherer Rückhalt. „Damit haben wir die SG vor unlösbare Probleme gestellt. Das war eine gute Leistung“, freute sich Vast über den unerwarteten Sieg. Zwar geriet die HSG zunächst 0:2 in Rückstand, doch schnell glückte der Ausgleich. Zur Pause hieß es 8:9. Doch die zweite Halbzeit stand ganz im Zeichen der Gastgeberinnen. Spätestens mit dem 18:14 (55.) waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt.

TB Uphusen - TV Sottrum 25:29 (10:16). „Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen. Doch nach der hohen Anzahl an technischen Fehlern und Fehlwürfen, müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, war Peter Hatje, der dem TBU auch in der nächsten Saison als Trainer zur Verfügung steht, enttäuscht. Zwar brachte Jaqueline Rebers Uphusen 1:0 in Führung, doch nach dem 6:6 (10) übernahm Sottrum die Spielkontrolle und legte zur Pause ein 16:10 vor. Allerdings kämpfte das Hatje-Team unverdrossen, doch nach dem 17:20 (39.) häuften sich wieder die Fehler. Hatje: „Wir waren einfach zu hektisch und unkonzentriert. Der Wille ist zwar da, doch es hapert an der Umsetzung.“

bjl

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