Regionsoberliga: Daverdens Trainer bescheinigt seinem Team eine unterirdische Leistung

Torsten Schmidt nach 15:23-Niederlage restlos bedient

Beseitigte die letzten Zweifel am Intscheder 29:26-Erfolg: Daniel Sonnemann. J Foto: häg

Verden - In der Handball-Regionsoberliga der Männer gab es am abschließenden Spieltag in der Tabelle keine großen Verschiebungen mehr. Der TSV Embsen stand bereits seit Donnerstag als Meister fest. Vizemeister wurde trotz einer 24:27-Niederlage gegen den TuS Rotenburg II die SG Achim/Baden III.

Am Tabellenende bleiben der TuS Sulingen II sowie punktgleich der TSV Ottersberg und der TB Uphusen. Da in den höheren Ligen noch gespielt wird, steht die genaue Anzahl der Absteiger noch nicht fest.

SG Achim/Baden III - TuS Rotenburg II 24:27 (10:15). Während die Gäste vom Anpfiff an hellwach waren, lief bei der SG nur wenig zusammen. Das zeigte dann auch das 10:15 zur Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt konnte die SG das Blatt nicht mehr wenden, weil viel zu viele Fehler im Aufbau gemacht wurden und zudem etliche Chancen vergeben wurden. Trotz der Niederlage ist Achim/Baden III Vizemeister, was durchaus als ein Erfolg für das Team von Trainer Ralf Wesemann zu werten ist.

TV Oyten II - HSG Phoenix 20:15 (13:9). Der TVO präsentierte sich zum Saisonabschluss noch einmal von seiner Schokoladenseite und bezwang den starken Tabellendritten. Oytens Betreuer Helmut Werner war zufrieden: „Das war noch einmal eine starke Leistung der gesamten Mannschaft. Es ist immer schön, mit einem Sieg in die lange Pause zu gehen.“ Die Gastgeber nahmen das Heft sofort in die Hand – 7:4. Zur Pause führte Oyten 13:9. Der Vorsprung wurde dann bis auf 17:10 (45.) ausgebaut. Erst in der Schlussphase konnten die Gäste den Rückstand etwas reduzieren und verloren „nur“ mit 15:20.

TB Uphusen - TSV Daverden III 23:15 (13:5). Der TBU feierte nach einer unzufrieden verlaufenen Saison zum Abschluss einen deutlichen Sieg. Daverdens Trainer Torsten Schmidt war völlig frustriert: „Die erste Halbzeit war das Schlechteste, was wir in der gesamten Saison abgeliefert haben. Das war einfach unterirdisch.“ Zufrieden war dagegen Uphusens Coach Wolfgang Fischer-Bischoff: „Wenn wir immer so gespielt hätten, hätten wir sicher einige Punkte mehr auf dem Konto.“ Daverden hielt bis zum 2:2 mit. Danach zog Uphusen über ein 9:3 bis auf 13:5 davon. In der zweiten Halbzeit gelang Daverden noch etwas Ergebniskosmetik, ohne jedoch eine reelle Siegchance zu besitzen. Bester Uphuser Torschütze war Mabo Bischoff mit acht Treffern.

TSV Intschede - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 29:26 (14:11).  „Meine Mannschaft hat sich zum Saisonabschluss noch einmal richtig gut präsentiert“, freute sich Intschedes Trainer Henning Penzek. Von Beginn an übernahm Intschede in dem temporeichen Spiel die Initiative und lag zur Halbzeit mit drei Toren vorn. Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zur 35. Minute auf 19:12. In der Schlussphase kam die TSG zwar bis auf ein Tor (26:27) heran, doch mit einem verwandelten Siebenmeter zum 29:26-Endstand machte Intschedes Daniel Sonnemann den Sack dann endgültig für die Gastgeber zu.

TSV Morsum II - TuS Sulingen II 30:20 (14:8). Zum Saisonabschluss gewann Morsum deutlich gegen das Schlusslicht und zog dadurch in der Tabelle noch an Seckenhausen-Fahrenhorst auf Rang acht vorbei. „Wir haben mit unserer Mannschaft eine sehr gute Saison gespielt und sind nie in Abstiegsgefahr geraten. Das war in den vergangenen Jahren meist anders“, sagte Morsums Trainer Marco Volmert, der in der nächsten Saison die erste Mannschaft übernehmen wird. Für die Reserve wird dann Stefan Dopmann zuständig sein. Die Gäste hielten nur bis zum 2:2 mit, lagen aber schon zur Halbzeit deutlich zurück. Am Ende kam Morsum zu einem ungefährdeten 30:20.

jho

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