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Hendrik Legler zieht SG Achim/Baden den Zahn – 23:27

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Von: Björn Lakemann

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Mit sieben Toren war Max Borchert (rechts) erfolgreichster Torschütze der SG Achim/Baden. Doch verhindern konnte der Linkshänder die Niederlage auch nicht.
Mit sieben Toren war Max Borchert (rechts) erfolgreichster Torschütze der SG Achim/Baden. Doch verhindern konnte der Linkshänder die Niederlage auch nicht. © häg

Nichts wurde es mit dem ersten Heimsieg für Handball-Oberligist SG Achim/Baden. Gegen Altjührden ließen die Gastgeber zu viele Chancen aus und unterlagen 23:27.

Achim/Baden – Wirbelwind Max Borchert, Linkshänder des Handball-Oberligisten SG Achim/Baden, brachte es auf den Punkt. „Wir haben einfach zu viele Bälle weggeworfen. Das war schon bitter, da die Gäste schlagbar gewesen sind“, ärgerte sich der siebenfache Torschütze nach dem 23:27 (10:13) gegen die ambitionierte SG VTB/Altjührden.

Ins gleiche Horn stieß auch Trainer Florian Schacht, der sich natürlich ein anders Ergebnis bei seiner Premiere vor eigenem Publikum gewünscht hatte: „Wir haben viele Dinge richtig gemacht und in der 41. Minute ja noch mit zwei Toren geführt. Aber unsere mangelhafte Chancenverwertung hat uns am Ende das Genick gebrochen. Das ist natürlich bitter. Dennoch will ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Auffällig. Im Gegensatz zu den Gästen, die alle Siebenmeter eiskalt verwandelten, ließ die SG ihre drei Versuche ungenutzt und verzweifelte dabei am überragenden Altjührdener Torhüter Hendrik Legler.

Wir haben viele Dinge richtig gemacht und in der 41. Minute ja noch mit zwei Toren geführt. Aber unsere mangelhafte Chancenverwertung hat uns am Ende das Genick gebrochen. Das ist natürlich bitter. Dennoch will ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.

SG-Trainer Florian Schacht

Beide Teams hatten nervös begonnen, ehe die Gäste besser in die Partie fanden und zunächst ein 3:1 (6.) vorlegten. Doch die Gastgeber, die kurzfristig auf Hendrik Budelmann, der an einer Fersenverletzung laboriert, verzichten mussten, konterten und gingen beim 5:4 (11.) durch Kevin Podien erstmals in Führung. Auch die nächsten beiden Aktionen mit einem verworfenen Strafwurf sowie einer gelben Karte gingen im elektronischen Spielbericht auf das Konto von Podien. Pech für die SG dann Mitte der ersten Halbzeit, als der groß gewachsene Joost Windßus mit einer Fußverletzung verletzt vom Feld musste. Die Schützlinge von Gäste-Trainer Patrice Giron nutzten die Gunst der Stunde und setzten sich zur Pause auf drei Treffer ab – 13:10.

Nach dem 18:16 kommt es bei der SG Achim/Baden zum Bruch

Nach dem 13:16 (35.) hatte die SG einen Lauf. Zunächst glich Tobias Freese zum 16:16 aus, ehe Marvin Pfeiffer und Kevin Podien mit einem Doppelpack zum 18:16 (41.) nachlegten. Allerdings vermochte das Schacht-Team in der Folge einige Chancen nicht zu nutzen und die Gäste konterten ebenfalls mit einem 5:0-Lauf – 18:21 (49.). Nach einer erneuten Serie von vier Buden war beim 20:26 (57.) durch den achtfachen Torschützen Louis Kamp der Spieldrops endgültig gelutscht. Gäste-Keeper Hendrik Legler, der vor jeder Partie die Wurfbilder seiner Gegner genau studiert, wusste: „Die Wurfauswahl der SG hat mir natürlich in die Karten gespielt. Obwohl ich Max Borchert als Rückraumschützen aus unserer gemeinsamen Zeit beim TV Cloppenburg nicht auf dem Schirm hatte. Ich denke, dass wir noch deutlicher hätten gewinnen müssen, wenn wir unser Ding durchgezogen hätten.“ Mit dieser Aussage wurde der 29-Jährige der tapferen Leistung der SG allerdings nicht gerecht. Denn die hat sich im ersten Heimspiel definitiv in ansprechender Form präsentiert. Wäre da nur nicht die Krux mit der Chancenverwertung gewesen.

SG Achim/Baden: Bohling, Dybol - Block-Osmers, Naumann, Auth (1), Borchert (7), Pehling (1), Podien (3), Freese (2), Windßus (1), Pfeiffer (3), Langner, Meyer (1), Balke (4).

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