39-jährige Münsteraner siegt gestern bei VER-Dinale in 1. Quali zur Großen Tour

Toni Haßmann mit Conchita S das Maß im Springparcours

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Waren gestern bestens aufgelegt: Der 39-jährige Münsteraner Toni Haßmann mit seiner neunjährigen Schimmelstute Conchita S. · Fotos (2): Wendt

Verden - Der 39-jährige Münsteraner Toni Haßmann war mit seiner neunjährigen Schimmelstute Conchita S der überragende Springreiter am zweiten Tag der VER-Dinale. Hatte er in der ersten Qualifikation der Mittleren Tour den Sieg auf seiner wieselflinken Schimmelstute noch knapp verpasst, hielt er sich in der ersten Qualifikation der Großen Tour mit Conchita S schadlos und gewann die Prüfung in überlegener Manier.

Gleich als erster der insgesamt 67 Starter hatte Haßmann über die zwölf Sprünge und zehn Hindernisse des von Heiko Wahlers gebauten Parcours nicht nur einen fehlerfreien Ritt, sondern mit 51,64 Sekunden auch eine Zeit vorgelegt, die kein anderer Sattelkünstler mehr unterbieten konnte. Ganz zum Schluss wurde es noch einmal spannend, als der letzte Starter Tim Rieskamp-Goedeking (RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte) auf dem 15-jährigen Hengst Quartz (0/53,85) noch einmal alles riskierte, doch war auch er gut zwei Sekunden langsamer als Toni Hassmann und musste sich mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde Haßmanns jüngerer Bruder Felix auf SL Brazonado (0/54,25) und Vierter Lokalmatador Hilmar Meyer auf Coverlady (0/54,91). Der Morsumer und die 14-jährige Stute waren bestens aufgelegt, aber am Ende dennoch drei Sekunden zu langsam. Fünfter wurde Andreas Kreuzer (RTG Silberberghof) auf dem Schockemöhle-Pferd Wilane (0/55,13). Die anderen Cracks wie Carsten-Otto Nagel, Niels von Hirscheydt, Rolf Moormann oder Sören Pedersen, um nur einige zu nennen, hielten sich noch etwas zurück.

In der ersten Qualifikation der Mittleren Tour, ebenfalls eine Springprüfung der Kl. S*, hatte der für den Dammer RC startende Ungar Balazs Krusco mit dem neunjährigen Wallach Chacco Boy im Besitz des Schockemöhle Gestüts Lewitz einen fehlerfreien Ritt in 46,40 Sekunden vorgelegt. Krusco war nur so über die zwölf Sprünge gehuscht. An dieser Zeit bissen sich alle Reiterinnen und Reiter die Zähne aus.

Heute stehen der „Kurz Grand Prix***“ in der Dressur, das Finale der Youngster Tour (17.30 Uhr) und die zweite Qualifikation zum Großen Preis von Verden (20.30 Uhr) im Mittelpunkt. Die Mannschaftsspringprüfung der Kl. A* für Junioren und Junge Reiter um die „Knop Vereinstrophy“ (10.30 Uhr) wird wie im jeden Jahr wieder für beste Stimmung auf den Zuschauerrängen sorgen. · jho

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