TT-Bezirksliga: SC Barme verlässt nach 9:7 über Werder die Abstiegsränge

Tobias Hesse/Daniel Precht krönen die Aufholjagd

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Trotz der Niederlage zufrieden: Blenders Martin Sandmann. ·

VERDEN · Aufatmen bei den TT-Herren des SC Weser Barme: Durch ein hart erkämpftes 9:7 über den SV Werder Bremen V hat das Team um Peter Brunkert vorerst die Abstiegsränge in der Bezirksliga verlassen. Deutlich schlechter lief es für den ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfenden TSV Blender. In eigener Halle setzte es ein 4:9 gegen die TuSG Ritterhude III.

SC Weser Barme – SV Werder Bremen V 9:7. Für Barme war der Sieg über das Tabellenschlusslicht von existenzieller Bedeutung im Kampf um den Klassenerhalt. Da sich auch die Bremer noch nicht aufgegeben hatten, entwickelte sich von Beginn an eine packende Partie. Bereits die drei Eingangsdoppel gingen alle über die volle Distanz. Für den SC waren lediglich Nico Schwarz und Volker Kitsch erfolgreich. Auch die erste Einzelrunde ging an Werder. Zwar glich Tobias Hesse umgehend zum 2:2 aus, doch im Anschluss gelang nur noch Peter Brunkert ein Erfolg gegen Ratko Posta – 3:6. Dann leitete das obere Paarkreuz die Wende ein. Hesse schlug Ahmetagic mit 11:8 im fünften Satz und Cord Hinrichs ging ebenfalls im Entscheidungssatz als Sieger vom Tisch. Zwar musste Schwarz sein Einzel zum 5:7 abgeben, aber Barme zeigte weiter Kämpferherz. Brunkert, Kitsch und Daniel Precht zeigten keine Nerven und sorgten für das 8:7. Das Abschlussdoppel mit Hesse/Precht krönte anschließend die Aufholjagd und besiegte Ahmetagic/Duelk mit 11:8, 11:8, 9:11 und 12:10.

TSV Blender – TuSG Ritterhude III 4:9. Nach der knappen Niederlage gegen Barme war auch Ritterhude zu stark für Blender. Der Tabellenzweite ging gleich mit 2:1 in Führung. Nur Niklas Kuhnt und Matthias Janke gewannen gegen Mühlmann/Freymann in fünf Sätzen. Die ersten drei Einzel gingen ebenfalls an die Gäste. Moritz Jungblut verkürzte gegen Dohrmann nach 0:2-Satzrückstand und auch Janke hatte gegen Kluge das richtige Rezept – 3:5. In der zweiten Einzelrunde hatte dann Martin Sandmann im Spiel gegen den ehemaligen Landesligaspieler Frank Mühlmann beste Siegchancen. Doch nachdem er die ersten beiden Sätze gewonnen hatte, wusste sich sein Gegner deutlich zu steigern und gewann noch souverän im fünften Satz – 3:8. Anschließend zeigte Kuhnt gegen Abwehrspieler Uhlenhoff ein starkes Spiel und behauptete sich mit 11:7 im fünften Satz. Das war jedoch der letzte Punkt für die Gastgeber. „Im Vorfeld hatten wir gegen den Tabellenzweiten aus Ritterhude nichts erwartet. Schließlich hatten wir beim deutlichen 1:9 im Hinspiel keine Chance. Dafür haben wir uns dieses Mal dann aber ganz gut verkauft“, analysierte Martin Sandmann. · tm

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