Achim/Baden lässt in Hatten nichts anbrennen / Malmon: Haben unser Endspiel

Tobias Freese trifft beim 28:21 fast nach Belieben

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Tobias Freese traf beim 28:21-Erfolg der SG in Hatten laut seinem Trainer wie ein Weltmeister.

ACHIM/BADEN · Hausaufgaben erledigt: Handball-Oberligist SG Achim/Baden gab sich gestern keine Blöße und behauptete sich ungefährdet mit 28:21 (15:9) bei der TSG Hatten-Sandkrug. Durch den Sieg rückte das Team von Tomasz Malmon einen Spieltag vor Saisonende auf den zweiten Platz vor und kann weiterhin von der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga träumen.

„Jetzt haben wir unser Endspiel. Aber das werden für uns, vorausgesetzt wir gewinnen auch gegen Habenhausen, bange Minuten des Wartens. Denn wir sind ja auf Schützenhilfe angewiesen“, verweist Malmon auf die alles entscheidende Partie zwischen Barnstorf und Bissendorf.

In Hatten benötigte die SG zunächst eine kleine Anlaufzeit, ehe sie dann eindeutig das Kommando übernahm. Nach dem 3:4 erwies sich vor allen die Deckung als unüberwindbares Bollwerk für die TSG. Immer wieder kam es so zu leichten Ballgewinnen, die von den Gästen gnadenlos zu erfolgreichen Kontern genutzt wurden. Spätestens mit dem 10:5 hatte das Malmon-Team die Weichen zügig auf Sieg gestellt. „In der Defensive haben wir sehr gut gestanden. Aber auch offensiv haben wir, obwohl ich ziemlich viel gewechselt habe, überzeugt“, attestierte der Pole insbesondere dem neunfachen Torschützen Tobias Freese eine bärenstarke Vorstellung. „Tobi hat getroffen wie ein Weltmeister.“

Nicht ganz zufrieden zeigte sich Malmon indes mit der Phase nach der Pause. Anstatt das 15:9 weiter auszubauen und den zahlreich mitgereisten Fans etwas zu bieten, ließen es seine Spieler fortan etwas an der nötigen Konzentration vermissen. „Das hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt. Gerade in der Deckung sind wir nicht mehr richtig zur Sache gegangen. Zwar hatten wir auch weiterhin alles im Griff und ich nie das Gefühl, dass noch etwas anbrennen könnte“, fand Malmon leichten Anlass zur Kritik.

SG Achim/Baden: Thalmann, von Seelen - Block-Osmers (3), Podien (3/2), Xhafolli (2/1), Freese (9/2), Denker (1), Meier (3), Gülzow (5), Balke (1), Zschorlich (1), Mühlbrandt, Winkelmann. · kc

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